Timo Werner machte bisher 18 Länderspiele
Timo Werner machte bisher 18 Länderspiele © Getty Images

Timo Werner glaubt, dass die stärkere Beachtung von Verhaltensregeln das DFB-Team zurück zum Erfolg führen kann. Zudem verteidigt er Leroy Sane.

von SPORT1

Timo Werner zählt nach der enttäuschenden WM in Russland mit zu den Säulen im Team von Bundestrainer Joachim Löw bei der anvisierten Wiedergutmachung.

Nach den Rücktritten von Mario Gomez und Sandro Wagner ist der 22-Jährige die unangefochtene Nummer eins im Sturm und dürfte auch im Testspiel gegen Peru (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) als Sturmspitze auflaufen.

Auf dem Weg zurück zu früheren Erfolgen des DFB-Teams wird für den Star von RB Leipzig die stärkere Beachtung von Verhaltensregeln eine mitentscheidende Rolle spielen. 

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Werner gesteht: Haben es "etwas schleifen lassen"

"Wir wollen uns einige Sachen einfach wieder bewusster machen. Das wird uns helfen, die Dinge auf dem Platz wieder zurechtzubiegen" sagte er der Bild am Sonntag. Werner gab darin zu, dass bestimmte Dinge in der Vergangenheit "etwas schleifen gelassen" wurden.

In Zukunft solle auch auf kleine Sachen geachtet werden. "Dass alle gemeinsam essen. Dass wir danach ein bisschen länger sitzen bleiben und uns unterhalten. Dass das Handy weggelassen wird, bis alle aufgegessen haben", fügte er als Beispiele an.

Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff hatte zuletzt angekündigt, einen Verhaltenskodex für die Nationalspieler einführen zu wollen. 

Werner verteidigt Sane

Seinen Teamkollegen Leroy Sane verteidigte Werner, angesprochen auf die Kritik von Toni Kroos an der Körpersprache des Jungstars von Manchester City, zudem. "Er ist jemand, bei dessen Körpersprache man manchmal das Gefühl hat, dass gewinnen oder verlieren nicht so schlimm ist", hatte Kroos auf der Pressekonferenz vor dem Frankreich-Spiel auf SPORT1-Nachfrage zu Bedenken gegeben. 

"Ich kenne ihn schon lange und habe mit ihm in der U19 gespielt. In den Spielen hat er immer Vollgas gegeben", sagte Werner, der Sane zutraut, ein ähnliches Niveau wie Frankreich-Juwel Kylian Mbappe zu erreichen. "Er kann ähnlich wie Mbappe eine riesengroße Waffe mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit sein."