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FBL-FRIENDLY-DEN-GER © Getty Images
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Kerem Demirbay erlebt beim FIFA Confederations Cup seine Premiere für die deutsche Nationalmannschaft. Dadurch darf er nie mehr für die Türkei spielen.

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Zum ersten Mal in seiner Karriere steht Kerem Demirbay beim FIFA Confederations Cup für Deutschland gegen Kamerun in einem Pflichtländerspiel auf dem Platz - ein weitreichender Einsatz für den 23-Jährigen.

Laut FIFA-Regularien darf ein Spieler nur für eine Nation offizielle Länderspiele bestreiten. Demirbay kann also nur noch für das DFB-Team auflaufen.

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In der Vergangenheit hatte sich auch die türkische Nationalmannschaft um den Mittelfeldspieler der TSG Hoffenheim bemüht.

Diese Bemühungen mündeten sogar in einer doppelten Nominierung Demirbays im Mai diesen Jahres. Bundestrainer Joachim Löw berief ihn in den deutschen Kader, aber auch der türkische Verband ging davon aus, dass der Hoffenheimer für ihre Auswahl in der WM-Qualifikation auflaufen würde.

Nominierung "außergewöhnlich"

Demirbay stellte dann aber klar: "Ich habe mich entschieden, für Deutschland zu spielen, da ich hier geboren wurde und aufgewachsen bin und mich auch mit der deutschen Nationalmannschaft identifiziere. Als der Anruf kam, konnte ich es zuerst gar nicht richtig glauben."

Für die deutsche Nationalmannschaft nominiert zu werden, sei "außergewöhnlich". Es wird sich zeigen, ob er mit seinem ersten Pflichtspiel für die DFB-Elf eine ähnlich außergewöhnliche Karriere im deutschen Dress einleiten kann.