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Die deutsche Nationalmannschaft geht optimistisch ins Halbfinale des FIFA Confederations Cup gegen Mexiko. Die Startelf wird wohl erneut durchgemischt.

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Joachim Löw und seine jungen Wilden jubelten beim Elfmeter-Krimi der U21-Auswahl kräftig mit, jetzt wollen sie es dem Nachwuchs gleichtun. "Unsere Spieler sind hungrig und heiß. Wir wollen ins Endspiel", sagte der Bundestrainer vor dem Confed-Cup-Halbfinale gegen Mexiko.

Vor der kniffligen Aufgabe gegen den Gold-Cup-Sieger um Leverkusens Torjäger Chicharito (ab 20 Uhr im LIVETICKER und Highlights im TV auf SPORT1) in Sotschi gab sich Löw äußerst entspannt. Mit einem breiten Lächeln stellte er sich im weißen Sweatshirt im Fischt-Stadion den Fragen zum Duell mit El Tri, beim Abgang tätschelte er freundlich die Schulter des Volunteers Anastassia. 

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Chile wartet im Endspiel

Unabhängig vom Ausgang des Halbfinals ist sich der Bundestrainer sicher: Sein Sommer voller spannender Experimente ist ein Erfolg. "Einige Spieler waren herausragend gut. Wir haben Alternativen geschaffen und den Konkurrenzkampf erhöht", betonte Löw.

Dem sechsten Halbfinale bei seinem sechsten Turnier als Bundestrainer blickt der 57-Jährige allerdings auch mit etwas Skepsis entgegen. Mexiko, betonte Löw, sei schon ein anderes Kaliber als Australien und Kamerun, auf einem Niveau von Chile. Der Südamerikameister, gegen den sich Deutschland in der Vorrunde 1:1 trennte, besiegte im ersten Halbfinale Portugal mit 3:0 nach Elfmeterschießen und steht bereits im Finale.

Löw glaubt an Finaleinzug

"Ihr Spielstil ist es, den Ball zu jagen. Sie verbreiten eine unheimliche Dynamik. Das ist beeindruckend", sagte Löw, der im Gegensatz zum Erfolg gegen Afrikameister Kamerun (3:1) Veränderungen in der Startformation plant.

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In der abermals erwarteten Dreierkette dürfte Matthias Ginter seinen Platz an Shkodran Mustafi verlieren. Auf der linken Außenbahn wird Stammspieler Hector wieder für Marvin Plattenhardt in die Mannschaft kommen. Die Offensivreihe wird aller Voraussicht nach wieder um den gegen Kamerun geschonten Leon Goretzka ergänzt. Als Sturmspitze ist wohl der zweifache Torschütze Lars Stindl erste Wahl. 

Mit einem Sieg würde die DFB-Auswahl das Finale in St. Petersburg am Sonntag erreichen, bei einer Niederlage ginge es in die Hauptstadt Moskau zum Spiel um Platz drei. "Mein Bauchgefühl ist St. Petersburg", sagte Löw mit einem Lächeln - Moskau soll erst in einem Jahr das Ziel sein, wenn in der russischen Hauptstadt das WM-Finale steigt.