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Jonas Hector spricht vor dem WM-Quali-Spiel gegen San Marino über die schwachen Zuschauerzahlen der DFB-Spiele. Auf den Confed Cup freut sich der Kölner.

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Jonas Hector hofft für das WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino in Nürnberg am Samstag (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) auf eine angemessene Kulisse.

"Es ist ein Spiel, das nicht so reizvoll ist wie die Spiele gegen die großen Nationen", sagte der Abwehrspieler vom 1. FC Köln am Donnerstag auf der Pressekonferenz in Herzogenaurach: "Aber wer weiß, vielleicht werden bis Samstag noch richtig viele Karten verkauft, und es ist dann doch noch voll."

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Für das Spiel im Stadion des 1. FC Nürnberg (Kapazität: gut 44.000) waren am Donnerstag 27.000 Karten verkauft. Der DFB hofft auf mehr als 30.000 Zuschauer.

Am Dienstag gegen Dänemark in Kopenhagen (1:1) waren 15.488 Besucher gekommen, das letzte Länderspiel in Nürnberg im November 2014 gegen Gibraltar (4:0) sahen 44.308 Fans.

Vorfreude auf Confed Cup

Der 27-Jährige erwartet gegen San Marino "kein großes Problem, auf den WM-Qualifikationsmodus umzuschalten. Wir wollen uns noch besser kennenlernen, besonders auf dem Platz." Bundestrainer Joachim Löw hat eine sehr junge und unerfahrene Mannschaft mit nur drei Weltmeistern nominiert, die auch zum Confed Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli, LIVE im TV auf SPORT1) fliegen wird.

Hectors Blick richtet sich bereits auf das Turnier, bei dem die Konkurrenz im Gegensatz zum DFB-Team mit Stars wie Cristiano Ronaldo oder Alexis Sanchez aufschlägt.

Die Herausforderung geht Hector optimistisch an: "Genau dafür ist so ein Turnier gut, um sich mit den besten Mannschaften zu messen. Daher ist es auch gut, dass die besten Spieler dabei sind."