Lesedauer: 10 Minuten

Joachim Löw gibt dem Stürmer der TSG Hoffenheim eine Einsatzgarantie gegen San Marino und spricht über die Ziele beim Confed Cup. Die Pressekonferenz zum Nachlesen.

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Nächster Schritt Richtung WM-Qualifikation: Die deutsche Nationalmannschaft steht am Samstag gegen San Marino (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) vor einer Pflichtaufgabe.

Bundestrainer Joachim Löw verriet auf der Pressekonferenz, dass Shkodran Mustafi und Sandro Wagner in der Startelf stehen werden. Im Tor beginnt aller Voraussicht nach Marc-Andre ter Stegen, der angeschlagene Kapitän Julian Draxler wird wohl rechtzeitig fit. Sollte der Weltmeister ausfallen, würde Mustafi die Binde tragen.

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Auf der PK machte Löw zudem klar, dass der Confed Cup für ihn bereits ein Erfolg sei, wenn drei oder vier Spieler sich an das Niveau der Weltmeister-Mannschaft heranspielen würden.

Die Pressekonferenz mit Löw und Sebastian Rudy zum Nachlesen:

+++ PK beendet +++

Es werden keine weiteren Fragen an Löw zugelassen, die Pressekonferenz ist vorbei.

Am Nachmittag steigt noch das Abschlusstraining, morgen dann die Partie gegen San Marino.

+++ Letzte Frage +++

Löw wird gefragt, wann der Confed Cup Löw zufrieden macht. "Es ist für mich wichtig, dass drei oder vier Spieler den Schritt machen. Dann war der Confed Cup gut für mich."

Zu Marvin Plattenhardt meint Löw: "Er kann sich noch gut entwickeln und wird seine Möglichkeiten bekommen. Er soll eine Alternative für Jonas Hector sein, der auch mal eine Pause braucht. Dafür hat er gute Voraussetzungen, im Training macht er einen guten Eindruck."

+++ Löw über den Confed Cup +++

"Grundsätzlich bin ich kein Fan davon, immer noch mehr Spiele zu machen. Der Fan will immer die Topstars sehen, das verstehe ich auch. Der Confed Cup war in Deutschland auch der Aufbruch der WM-Stimmung, ich kann Russland also verstehen", meint Löw.

Er selbst denke aber im Zweijahres-Rhythmus. "Ich freue mich auf den Confed Cup. So wie wir es jetzt gemacht haben, ist es eine sinnvolle Lösung. Wir sind eine Benchmark in Sachen Spielphilosophie, aber wir brauchten nach dem WM-Titel personelle Veränderungen. Es ist fast unmöglich, vier Jahre in Folge mit der gleichen Mannschaft zu spielen. Der Confed Cup war für mich immer eine willkommene Abwechslung. Von den Ergebnissen mache ich den Confed Cup nicht abhängig."

Die jungen Spieler sollen auf ein internationales Niveau kommen.

"In ein oder drei Jahren wird der Confed Cup für manche Spieler wahnsinnig wichtig gewesen sein", erklärt der Bundestrainer und verweist auf die Beispiele von 2005 mit Podolski und Schweinsteiger. "Es ist für die jungen Spieler wahnsinnig wichtig, diesen Confed Cup zu spielen. Man sollte nicht immer nur von Spiel zu Spiel denken, sondern auch auf die Zukunft schauen."

+++ Löw über einen möglichen Torrekord +++

"Daran denke ich nicht. Das ist nicht realistisch mit so einer neuen Mannschaft. Wir wollen den Fans aber vermitteln, dass wir mit Freude und Kombinationen in die Partie gehen. Natürlich wollen wir ein paar Tore erzielen. Unabhängig von der Höhe ist mir wichtig, dass wir das Erarbeitete im Training auch sehen."

+++ Löw über Mustafi +++

"Er ist morgen einsatzfähig, am Dienstag spielte er als Vorsichtsmaßnahme nicht." Zuletzt laborierte Mustafi an einer Gehirnerschütterung. Für San Marino gibt Löw Mustafi eine Garantie für die Startelf, bei Draxlers Fehlen wäre er sogar Kapitän.

+++ Löw über Herrlich und Tedesco +++

"Herrlich war beim DFB und hat im U-Bereich sehr gute Arbeit geliefert. Leverkusen sucht ja schon seit längerer Zeit einen Trainer, da könnte Herrlich gut passen."

Zu Schalke und Tedesco meint Löw: "Er arbeitet erst seit drei Jahren im Trainerbereich. Schalke ist nicht ganz so einfach, da gibt es hohe Erwartungen und Druck. Ich kenne ihn nicht persönlich und weiß nicht, wie er damit umgehen kann. Bei Aue hat er aber gute Arbeit geleistet und viele Punkte gesammelt."

+++ Löw über das Trainerdomino +++

Zu den immer jüngeren Trainern sagt Löw: "Die Grundvoraussetzung ist eine fachlich hohe Kompetenz und eine klare Idee, was für einen Fußball er von der Mannschaft sehen will. Das Alter spielt nicht so eine wichtige Rolle. Wenn die Kompetenz vorhanden ist, hat der Spieler einen gewissen Respekt. Der Trainer braucht auch Führungsqualitäten und Empathie. Aber natürlich ist auch Erfahrung wichtig für den Trainer", erklärt der Bundestrainer.

Es gebe auch viele erfahrene Trainer mit großer Klasse und Ausstrahlung.

"Es ist imponierend, wie manche Trainer sich schon in der Jugend Kompetenz angeeignet haben und das auch auf die Profis übertragen können."

+++ Löw über San Marino +++

"Die Spieler können in einer App Dinge über San Marino nachlesen, aber in meiner Vorbereitung geht es nur darum, wie wir spielen wollen. Bei allem Respekt für San Marino: Morgen geht es darum, wie wir die Sache angehen."

Auf SPORT1-Nachfrage erklärt Löw zur eingesetzten App: "Wir haben einen Chatroom, in der wir die Spieler über mögliche Gegenspieler und ihre Daten informieren. Die Daten stellen wir jedem Spieler persönlich zur Verfügung. Die Standardsituationen der Gegner werden den Spielern im Vorfeld gezeigt, bevor ich näher auf den Gegner eingehe. Das ganze Verhalten der Gegenspieler würde bei mir zu lange dauern. Jeder Spieler kann positionsbezogen die Spielerprofile abrufen und sich so mit dem Gegner beschäftigen."

+++ Löw über das Personal gegen San Marino +++

"Beim Turnier haben wir maximal fünf Spiele, da wird es genug Möglichkeit geben, jeden spielen zu lassen. Sandro Wagner wird morgen von Beginn an spielen. Julian Draxler war heute ohne Ball beschwerdefrei. Wenn er heute Nachmittag ohne Probleme mit der Mannschaft trainieren kann, wird er morgen spielen. Ansonsten gehe ich das Risiko nicht ein. Ich gehe allerdings davon aus, dass er spielen kann. Im Tor werde ich noch mit Andy Köpke sprechen, die Gedanken gehen zu Marc ter Stegen."

+++ Löw über Rudy +++

"Sein Standing war auch in der Vergangenheit vorhanden. Ich hatte immer eine hohe Meinung von ihm. Die Entscheidung, ihn nicht zur EM zu nehmen, hatte mit seinen Positionen etwas zu tun. Rudy hat ein gutes Gefühl für die Position im Zentrum, er macht das Spiel einfach und flüssig. Er hat eine professionelle Einstellung. Bei Bayern ist es für ihn der nächste Schritt. Er wird bei Bayern aufgrund seiner Technik ohne Probleme spielen. Ich traue ihm das trotz der Konkurrenz zu. Er kann unterschiedliche Positionen spielen und wir waren immer zufrieden mit ihm."

+++ Löw über die Stimmung +++

"Die Stimmung in der neu zusammengestellten Mannschaft ist sehr gut. Man sieht, dass die Spieler viel Lust und Freude mitbringen. Die Vorfreude auf das Turnier ist schon zu merken. Ich habe mit einigen gesprochen und sie brennen auf den Confed Cup und die Nationalmannschaft."

In Dänemark habe sein Team ein gutes Spiel gemacht. "Beim Confed Cup kommt etwas anderes auf uns zu. Da müssen wir schon noch an einigen Dingen arbeiten, vor allem in der defensiven Organisation. Gegen San Marino müssen wir an den Laufwegen arbeiten, San Marino wird das eigene Tor verteidigen. Da lautet das Thema Offensive, wir müssen Torchancen herausspielen und Tore erzielen. Ab nächster Woche müssen wir uns auf etwas anderes konzentrieren."

+++ Weiter geht's +++

Joachim Löw ist angekommen, jetzt geht es weiter mit der PK.

+++ Löw lässt sich Zeit +++

Während Rudy schon zum Essen darf, warten die Journalisten auf den Bundestrainer. Doch dieser erscheint zunächst nicht...

+++ Ziele beim Confed Cup und gegen San Marino +++

"Wir wollen alles geben, wir wollen vorne mitspielen", erklärt Rudy zu den Zielen beim Confed Cup.

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Zum kommenden Gegner San Marino meint der 27-Jährige: "Sie werden sehr defensiv spielen. Wir müssen den Ball schnell laufen lassen und hinter die Kette kommen, um zu vielen Torchancen zu kommen. Vorher werden wir San Marino analysieren."

Die vielen leeren Plätze in Nürnberg stören Rudy nicht, im Gegenteil: "Da muss ich auch an uns appellieren. Wir haben die Chance, die Zuschauer zu begeistern. Es ist eine Anfeuerung an uns, alles zu geben."

Es gibt keine weiteren Fragen für Rudy, nach einer kurzen Pause folgt der Bundestrainer.

+++ Rudy über Tedesco +++

Zunächst freut sich Rudy, den Confed Cup in Russland zu spielen. "Wir wollen zeigen, dass Fußball vergnügen kann."

Zum bei S04 gehandelten Tedesco sagt Rudy: "Ich habe ihn in Aue verfolgt, er macht einen sehr guten Job. Ich habe nur Gutes über ihn gehört."

+++ Rudy über den Hoffenheim-Block +++

Vier Spieler der TSG sind beim DFB-Team dabei, die meisten aller Teams.

"Jeder hat es verdient, hier dabei zu sein. Wir treten mit Spielfreude auf und zeigen, dass wir zurecht Vierter geworden sind. Es freut mich, dass Hoffenheim den Vertrag mit Nagelsmann verlängert hat. Er ist ein sehr guter Trainer. Es kommt nicht aufs Alter an, sondern auf sein Können."

+++ Rudy über sein Standing +++

Nach dem Wechsel zu Bayern rechnet Rudy mit einem höheren Standing im DFB-Team.

"Ich habe nie den Kopf hängen gelassen. Durch die Saison und den Wechsel habe ich auch gezeigt, was ich leisten kann, um die Ziele mit Bayern zu erreichen."

+++ Rudy über Dänemark-Partie +++

"Wir haben gegen Dänemark ein gutes Spiel gemacht, jetzt wollen wir uns noch mehr Torchancen herausspielen."

+++ Rudy über die Stimmung +++

"Wir wachsen von Tag zu Tag mehr zusammen. Es wird gelacht und ein bisschen Spaß gemacht. Alles läuft nach Plan. Die Automatismen beim Training greifen immer mehr, jetzt wollen wir die Abläufe im Spiel verbessern."

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+++ Los geht's +++

Zunächst stellt sich Sebastian Rudy den Fragen der Journalisten.

+++ Beginn verzögert sich +++

Löw und Rudy lassen sich noch Zeit, das Podium in der Adidas-Filiale ist leer.

+++ Draxler angeschlagen +++

Julian Draxler musste am Donnerstag angeschlagen pausieren. Der Kapitän beim Confed Cup trainierte hingegen individuell im Hotel. Draxler plagt eine leichte Kapselreizung im linken Knie.

+++ Herzlich willkommen +++

Am Freitag sprechen Joachim Löw und Sebastian Rudy ab 12.30 Uhr in der Pressekonferenz vor der Partie gegen San Marino. Die PK gibt es bei SPORT1 im LIVETICKER.

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