Germany Training and Press Conference - FIFA Confederations Cup Russia 2017
Germany Training and Press Conference - FIFA Confederations Cup Russia 2017 © Getty Images
Lesedauer: 10 Minuten

Vor dem Halbfinale des Confed Cups bezieht Bundestrainer Joachim Löw klar Stellung zu den Dopingvorwürfen gegen Russland. Gegen Mexiko soll rotiert werden. Die PK zum Nachlesen.

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Vor dem Halbfinale des FIFA Confederations Cup der deutschen Nationalmannschaft am Donnerstag (ab 20 Uhr im LIVETICKER und Highlights im TV auf SPORT1) gegen Mexiko zeigt Bundestrainer Joachim Löw klare Kante zu den Dopingvorwürfen gegen Russland.

Sportlich will der Bundestrainer gegen Mexiko wieder rotieren. Geht es um sein Bauchgefühl, zieht die DFB-Elf ins Finale in St. Petersburg ein.

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Verteidiger Jonas Hector berichtet derweil von seinen Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen mit den Südamerikanern aus seiner Teenager-Zeit.

Die PK des DFB zum Nachlesen:

+++ PK ist beendet +++

Da war es mit der Pressekonferenz mit Bundestrainer Joachim Löw und Verteidiger Jonas Hector.

+++ Löw über Belastung +++

"Die Spieler müssen den Reisestress verarbeiten. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Spieler müde sind. Ich hoffe, dass wir auch die nächsten beiden Spiele das Niveau körperlich halten können." 

+++ Löw über Doping in Russland +++

Löw über die Berichterstattung zu möglichem Doping in Russland: "Es ist ein schwebendes Verfahren, ich möchte keine Spekulationen anheizen. Wenn es so sein sollte, würde ich gerne alle Namen in der Öffentlichkeit hören. Die NADA oder die FIFA sollen dann Ross und Reiter nennen, dann können wir weitersehen, was passiert. Ich kann es nicht beweisen, aber von diesen Institutionen, die auch uns ständig testen, will ich Namen hören, sollte es sich bewahrheiten. Wenn Spieler gedopt sind, gehören diese aus dem Verkehr gezogen und gesperrt."

DFB-Präsident Reinhard Grindel forderte einige Stunden später in Sotschi ebenfalls von der FIFA, sie möge für Aufklärung sorgen. "Der richtige Ort dafür ist die medizinische Kommission der FIFA, möglicherweise auch der FIFA-Rat", sagte er.

Entscheidend sei zudem, dass der Weltverband mit Blick auf die WM 2018 alle Dopingkontrollen unabhängig von der WADA durchführen lasse, "weil das ein Zeichen dafür wäre, dass sowohl die FIFA als auch das austragende Land Russland keinerlei Zugriff" auf die Proben hätten.

+++ Löws Bauchgefühl +++

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+++ Löw über mögliches Elfmeterschießen +++

Löw zu einer möglichen Verlängerung mit Elfmeterschießen: "Ich weiß nicht, ob wir heute Elfmeterschießen trainieren. Gegen Italien waren wir nicht die sichersten Elfmeterschützen. Ich habe noch keinen einzigen möglichen Schützen im Kopf, das richtet sich nach der Situation, wer ist noch auf dem Platz, wer ist noch in der Lage."

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+++ Löw über Sturmbesetzung +++

Löw über die Kombination Sandro Wagner und Timo Werner: "Durchaus denkbar, dass es diese Möglichkeit geben wird. Auch wenn Lars Stindl das bis jetzt auch sehr gut gemacht hat."

+++ Löw über Lehrling Klose +++

"Er soll bei uns reinschnuppern. Er hat noch eine Lernzeit vor sich, was er an Beobachtungen macht und Ratschläge geben kann, das ist sehr gut. Man sieht, dass er in seiner Karriere sehr viel gelernt hat. Er beobachtet die Stürmer sehr genau. Wenn er einen Ratschlag gibt, dann hat das Hand und Fuß. Er hat einen sehr guten Input. Das Weitere muss er über die Jahre hinweg lernen, ich hoffe, wir können ihn dann einmal ganz für den DFB gewinnen", so Löw.

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+++ Löw lobt Draxler +++

Löw über seinen Kapitän: "Julian Draxler kann schnell Räume überbrücken. Ich bin angetan, er ist auf dem Weg, eine Persönlichkeit zu werden. Er kümmert sich um junge Spieler, man kann gute Gespräche mit ihm führen. Er wollte unbedingt mit zu diesem Confed Cup. Auf dem Platz hat er tolle Leistungen gezeigt, man sieht, was für eine große Klasse er hat."

+++ Löw über Torhüter +++

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+++ "Haben unglaublichen Teamspirit" +++

Löw: "Man konnte vorher nicht erwarten, dass wir mit dieser Mannschaft ins Halbfinale kommen. Es freut mich besonders, dass es der jungen Mannschaft gelungen ist, über Hürden im Turnier hinwegzukommen. Außerhalb des Platzes hat die Mannschaft einen unglaublichen Teamspirit entwickelt. Man sieht die Spieler häufig zusammen, sie haben eine wahnsinnige Freude. Ein Halbfinale ist für die jungen Spieler etwas ganz besonderes." 

+++ "Mit U21 mitgejubelt" +++

"Wir haben gestern mit der U21 mitgefiebert und mitgejubelt. Wir sind glücklich, dass die Mannschaft ins Finale gekommen ist. Die U21 von Spanien beeindruckt mich auch, sie hatten kaum Probleme, ins Finale zu kommen", so Löw über das Finale bei der U21-EM in Polen.

+++ Mexiko "beeindruckt mich" +++

Löw mit Riesen-Lob für den kommenden Gegner: "Mexiko hat mich damals am meisten beeindruckt, vor allem ihr Pressing. Wir sehen sie immer wieder einmal beim Gold Cup. Ich habe auch mit Jürgen Klinsmann hin und wieder über Mexiko gesprochen. Es ist eine Mannschaft, die mich beeindruckt."

+++ "Haben Konkurrenzkampf geschaffen" +++

"In den Monaten nach der WM kam mir das in den Kopf. Wir haben negative Erfahrungen wie nach der WM 2014, als viele Spieler verletzt waren, gemacht. Ein Turnier ist eine unglaubliche Belastung. Daher war mir klar, dass man beim dritten Turnier innerhalb von drei Jahren darunter leiden wird. Deswegen habe ich für den Confed Cup eine andere Mannschaft nominiert. Für mich ist das eine Chance, mit jungen Spielern zu testen. Es hat sich bewährt, einige Spieler zuhause zu lassen. Einige haben sich herausragend präsentiert, wir haben jetzt mehr Alternativen und Konkurrenzkampf geschaffen, das war das Ziel", so Löw.

+++ Löw rotiert +++

Joachim Löw kündigt Veränderungen in der Startelf an: "Morgen werde ich nicht mit der gleichen Mannschaft wie gegen Kamerun spielen. Wir warten das Abschlusstraining ab und sprechen dann mit den Spielern."

+++ Löw: "Wir sind heiß" +++

"Wir freuen uns, dass wir im Halbfinale stehen und gegen einen so starken Gegner spielen dürfen. Sie sind sehr selbstbewusst und laufstark, technisch sehr stark, eine klasse Mannschaft. Sie sind auf dem Niveau von Chile in der Art und Weise, wie sie spielen. Für uns ist das ein guter Test, wir wollen ins Finale. Es bedarf einer Steigerung der ersten Halbzeit gegen Kamerun, aber unsere Spieler sind heiß", so der Bundestrainer.

+++ Gleich spricht Löw +++

Keine Fragen mehr an Jonas Hector, gleich kommt Bundestrainer Joachim Löw zu Wort.

+++ Hector über Mexiko +++

Der Kölner zum letzten Mexiko-Spiel einer DFB-Elf beim Confed Cup 2005 und seinen Assoziationen zu dem Land: "Ich war damals 15, habe es nicht mehr so ganz in Erinnerung. Mit Mexiko verbinde ich hauptsächlich die Mentalität, die sie auch ganz gut auf den Platz bekommen. Mit Urlaub in dem Land habe ich mich noch nicht beschäftigt."

+++ Hector über Freizeit +++

"Wir konnten an unserem freien Tag das Meer austesten, ein Restaurant besuchen, ein bisschen den Kopf freibekommen. Wir müssen am Freitag aber schon wieder weiter, es bleibt wenig Zeit, mehr zu erkunden", so Hector.

+++ Erinnerung an Italien +++

Jonas Hector über seinen entscheidenden Elfmeter bei der Euro gegen Italien: "Ich war noch nie ein Elfmeterschütze, ich habe nicht damit gerechnet, dass es damals so lange geht. Wenn es so weit wäre, müsste ich schauen, ob ich wieder zum Punkt gehe oder nicht."

+++ Hector über Elferschießen +++

Ein englischer Journalist fragt - natürlich - nach einem möglichen Elfmeterschießen: "Wir haben das wenig trainiert, eine Einheit hatten wir, haben es ausprobiert. Es wurde nicht gezielt trainiert. Wir lassen das auf uns zukommen. Es soll der schießen, der sich gut fühlt, wenn es so weit kommt", so Hector.

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+++ "Wissen, was wir zu tun haben" +++

"Wenn man sieht, wie wir die Spiele angegangen sind, haben wir nicht naiv gespielt. Die meisten Spieler im Kader haben auch in den Vereinen schon viele Spiele auf dem Buckel. Für mich ist es das erste Turnier innerhalb der FIFA, deswegen ist es spannend. Wir stehen aber nicht zum ersten Mal auf dem Rasen, wir wissen, was wir zu tun haben."

+++ Vorbild U21 +++

Hector: "Das Elfmeterschießen würden wir uns gerne ersparen. Dass die U21 ins Finale eingezogen ist, hat uns sehr gefreut. Wir haben das fast mit allen geschaut. Ganz so spannend brauchen wir es aber morgen nicht. Wir würden es ihnen gerne nachmachen."

+++ Hector spricht +++

"Für uns ist es bequemer, dass wir in Sotschi bleiben dürfen, wir haben uns Reisestrapazen gespart und einen Tag mehr frei gehabt. Es war gut, dass wir uns als Gruppenerster qualifiziert haben. Die Mexikaner gehen direkt ins Gegenpressing nach Ballverlust, da müssen wir Lösungen finden. Wenn wir unser Offensivspiel durchziehen, haben wir es leichter", so der Kölner.

+++ DFB-Delegation im Anmarsch +++

Joachim Löw und Jonas Hector erreichen per Kleinbus mit Pressesprecher Jens Grittner das Stadion. Gleich werden sie auf dem Podest Platz nehmen.

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+++ PK verzögert sich +++

Noch lassen die beiden Herren auf sich warten. Lange soll es allerdings nicht mehr dauern.

+++ Mexiko-Coach bewundert Löw +++

Mexikos Trainer Juan Carlos Osorio macht keinen Hehl aus seiner Bewunderung für Weltmeister-Coach Joachim Löw. 

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Auch von einem unerfahrenen DFB-Team will Osorio nichts wissen: "Die Tatsache, dass Deutschlands Spieler jung sind, heißt nicht, dass sie international unerfahren sind. Hector und Rudy sind herausragende Spieler. Auch Stindl und Werner haben Erfahrung", so der Kolumbianer.

+++ Chicharito: "Wollen ins Finale" +++

Leverkusen-Star Javier Hernandez, genannt Chicharito, schickt eine kleine Kampfansage ans DFB-Team.

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+++ In zehn Minuten geht es los +++

Gerade ist die PK der Mexikaner zuende gegangen, nach zehn Minuten Pause geht es mit den Deutschen weiter.

+++ Gleich sprechen Löw und Hector +++

Die beiden Protagonisten werden um 11.30 Uhr auf dem Podium in Sotschi erwartet.

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+++ Argentinier pfeift Halbfinale +++

Der Argentinier Nestor Pitana leitet das Halbfinale der deutschen Nationalmannschaft beim Confed Cup in Russland gegen Mexiko.

Für die DFB-Elf ist es ein gutes Omen: Pitana, der seit 2010 international im Einsatz ist, pfiff auch das WM-Viertelfinale der späteren Weltmeister 2014 in Rio de Janeiro gegen Frankreich (1:0).