Das Innenraum vom Berliner Olympiastadion
Das Innenraum vom Berliner Olympiastadion © Getty Images
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Der Sicherheitschef des DFB meldet sich zu Wort: Trotz der aktuellen Terrorgefahr stehe den Länderspielen nichts im Wege. Eine Warnung spricht er aber trotzdem aus.

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Für den DFB-Sicherheitsbeauftragten Hendrik Große Lefert ist trotz der aktuellen Terrorgefahr die Austragung des Länderspiels zwischen Deutschland und England am Samstag (20.45 Uhr) in Berlin nicht gefährdet.

"Wir haben keine Hinweise, die auf eine Spielgefährdung in den kommenden Tagen hinweisen", sagte Große Lefert drei Tage vor dem Spiel im Olympiastadion in der Hauptstadt.

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Auch die Begegnung des Weltmeisters am kommenden Dienstag in München gegen Italien (20.45) werde deshalb wie geplant stattfinden.

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Große Lefert bestätigte zwar, dass aufgrund der aktuellen Umstände das Personal bei Polizei und weiteren Sicherheitskräften entsprechend aufgestockt worden sei, konkrete Angaben konnte und wollte er aber nicht machen.

Warnung an mögliche Trittbrettfahrer

Nach den Terroranschlägen von Brüssel habe der DFB aber den Kontakt zu den zuständigen Berliner Behörden noch einmal intensiviert.

Das Sicherheitskonzept sei nochmals genauestens überprüft worden und einzelne Maßnahmen seien angepasst worden.

"Selbstverständlich fließen die jüngsten Ereignisse von Brüssel und die Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden vor Ort in die Lageeinschätzung für die Länderspiele in Berlin und München ein", erklärte er:

Große Lefert sagte aber auch: "Die Situation von Hannover hat gezeigt, dass gehandelt wird, wenn konkrete Hinweise vorliegen. Danach sieht es aber nicht aus."

Dass Trittbrettfahrer für Unruhe sorgen, sei allerdings nicht ausgeschlossen. Es sei sicher damit zu rechnen, dass jemand "die Gunst der Stunde nutzt". Jeder solle sich aber überlegen, ob er eine Strafverfolgung für einen Dumme-Jungen-Streich riskiert, so Große Lefert.