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Werder Bremen hält trotz der rasanten Talfahrt in der Bundesliga an Florian Kohfeldt fest. Ex-Profi Tim Wiese übt Kritik am Vorgehen

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Nach sieben Pleiten in Serie wächst die Abstiegsangst bei Werder Bremen.

Dennoch sprachen die Verantwortlichen nach einer intensiven Analyse Trainer Florian Kohfeldt Anfang dieser Woche das Vertrauen aus - zumindest bis zum Halbfinale im DFB-Pokal. Im Duell mit dem Tabellenzweiten RB Leipzig (DFB-Pokal: Werder Bremen - RB Leipzig, Freitag 20.30 Uhr im LIVETICKER) soll Kohfeldts Mannschaft allerdings eine deutliche Reaktion zeigen.

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Wiese kritisiert Ex-Klub Werder Bremen wegen Kohfeldt

Für den früheren Bremer Tim Wiese ist das Vorgehen nicht nachvollziehbar.

"Wenn ein Verein drei Tage da­rüber diskutiert, ob der Trainer noch der Richtige ist, und sich zu ihm dann nicht klar bekennt, dann ist er enteiert", sagte Wiese der Sport Bild.

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Der 39-Jährige halt das Festhalten an Kohfeldt für einen Fehler. "Der Verein hätte sofort die Reißleine ziehen müssen, denn so kann es bei Werder nicht mehr weitergehen. Schon seit Jahren spielt die Mannschaft schlechten Fußball, ist erfolglos. Das ist Folter für die Fans", meinte Wiese.

Wiese spricht sich für Trainerwechsel aus

Stattdessen würde der Ex-Keeper eine Lösung mit einem klassischen Feuerwehrmann für die restliche Saison, so wie es etwa der 1. FC Köln mit Friedhelm Funkel praktiziert, befürworten.

"Seitdem Friedhelm Funkel dort ist, geht es mit dem FC aufwärts. Auch Augsburg hat jetzt den Trainer gewechselt und wird dadurch wahrscheinlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Seit Jahren haben sich Trainerwechsel bewährt", argumentierte Wiese. (SERVICE: Das Restprogramm im Abstiegskampf)

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Zuvor hatte auch Jörg Wontorra die Führungsriege des SV Werder kritisiert und den Umgang mit Kohfeldt als "unprofessionell und respektlos" bezeichnet.

Kohfeldt sei "nach dem ausgebliebenen Bekenntnis vom Wochenende zunächst öffentlich demontiert" worden "und die ausgesprochene Bewährungszeit ist nicht geeignet, ihn zu rehabilitieren. Eine Zukunft mit Kohfeldt ist nun selbst nach einer Rettung kaum noch denkbar, denn dazu wurde er zu sehr beschädigt".