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Borussia Dortmund verliert im Kampf um die Champions-League-Plätze das Schlüsselspiel gegen Eintracht Frankfurt. Die BVB-Bosse werden deutlich.

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Borussia Dortmund droht nach der Pleite gegen Eintracht Frankfurt die Qualifikation für die Champions League zu verpassen.

Sieben Punkte beträgt der Rückstand des BVB auf Platz vier. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc fanden einen Tag nach der 1:2-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten deutliche Worte. (Tabelle der Bundesliga)

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BVB-Boss Watzke: "Da hat mich die Mannschaft maßlos enttäuscht"

"Ich habe die Mannschaft immer in Schutz genommen. Aber für das Auftreten im Spiel gegen Eintracht Frankfurt kann ich das nicht mehr machen", sagte Watzke den Ruhr Nachrichten. "In so einem Endspiel müssen wir eine andere Körperhaltung und eine entschlossenere Ausstrahlung an den Tag legen. Da muss jeder sehen, dass wir als Sieger vom Platz gehen wollen und unser Tor mit aller Macht verteidigen. Das hat mir gefehlt. Das ist eine Willensfrage, und da hat mich die Mannschaft maßlos enttäuscht", polterte er.

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Zorc kritisiert BVB-Stars: "Es wird zu wenig geleistet"

Auch Sportdirektor Zorc zählte die BVB-Stars an.

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"Die Leistungen, die wir aktuell bringen, geben einem nicht das Gefühl, dass wir jedes Spiel bis Saisonende gewinnen", sagte Zorc der WAZ: "Die Leistung der meisten unserer Spieler hinkt den eigenen Ansprüchen und unseren Ansprüchen deutlich hinterher. Es wird zu wenig geleistet."

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Bezüglich des Auftritts gegen Frankfurt zeigte sich auch Zorc ernüchtert. "Wir hätten einen wichtigen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation machen können, das haben wir verbockt, weil wir nicht gut genug waren", erklärte der 58-Jährige: "Wenn man die Leistung nicht abruft, die wir erwarten, die die Spieler von sich selbst erwarten und die man in so einem Spiel erwarten muss, ist es enttäuschend."

Zorc: Alle Beteiligten müssen sich der Kritik stellen

Inwiefern der Trainerwechsel Mitte Dezember von Lucien Favre zu Edin Terzic die richtige Entscheidung war, lasse sich erst in der Endabrechnung beurteilen. Zorc nahm sich selbst dabei nicht aus der Verantwortung.

"In der Situation, in der wir uns gerade befinden, müssen sich alle Beteiligten Kritik gefallen lassen und sich der Kritik stellen", erklärte der Sportdirektor. Der BVB sei nicht da, wo er hinwolle und habe bisher nicht die Ergebnisse geliefert, "die wir uns erhofft haben".

Die Dortmunder treffen in den verbleibenden sieben Spielen unter anderem noch auf den VfB Stuttgart, RB Leipzig, den VfL Wolfsburg, Union Berlin und Bayer Leverkusen. In der Champions League bestreiten die Schwarz-Gelben am Dienstag das Viertelfinal-Hinspiel gegen Premier-League-Spitzenreiter Manchester City.

Die größte Chance auf einen Titel hat der BVB noch im DFB-Pokal, dort steht am 1. Mai das Halbfinale gegen Holstein Kiel auf dem Programm, im Endspiel könnte es allerdings zum Duell mit RB Leipzig kommen. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)