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München - Vier Leihspieler können dem FC Bayern im kommenden Sommer einen Geldsegen bescheren. Wichtige Einnahmen, die am Ende sogar einen Topspieler finanzieren könnten.

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Der FC Bayern will im Sommer auf dem Transfermarkt investieren und den Umbruch vorantreiben. Wirtschaftliche Vernunft bleibt dennoch ganz oben auf der Tagesordnung. Umso besser, dass vier Leihspieler den Münchnern einen Geldsegen bescheren könnten!

Bringen die Bayern-Leihen sogar über 40 Millionen Euro?

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Olympique Marseille besitzt für Michael Cuisance eine Kaufoption, die den Bayern bis zu 18 Millionen Euro bringen soll. Parma kann sich die langfristigen Dienste von Joshua Zirkzee für 15 Millionen Euro sichern. Eindhoven könnte Adrian Fein für 6 Millionen Euro fest verpflichten.

Nach SPORT1-Informationen hat sich Union Berlin für Leon Dajaku eine Kaufoption in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro gesichert. Die Bayern besitzen für den 19-jährigen Mittelfeldspieler zudem eine Rückkaufoption um die 4-5 Millionen Euro. Einige Kaufoptionen können zudem steigen oder fallen, weil sie unter anderem an Einsätze der Spieler gekoppelt sind.

Welche Leihspieler kehren zum FC Bayern zurück?

Die vereinbarten Kaufoptionen zeigen, dass mit Cuisance und Co. beim FC Bayern nicht unbedingt geplant wird.

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Für Chris Richards (Hoffenheim), Lars Lukas Mai (Darmstadt), Christian Früchtl (Nürnberg) und Oliver Batista-Meier (Heerenveen) haben ihre Abnehmer keine Kaufoption. (Die Tabelle der Bundesliga)

Ihre Leihen sind bis Sommer befristet, alle vier Spieler kehren, Stand jetzt, dann nach München zurück. Ein Wechsel von Mai ist trotzdem wahrscheinlich. Lazio Rom, Bayerns Achtelfinal-Gegner in der Champions League, hat Interesse am Innenverteidiger.

"Mit Zirkzee und Richards sind zwei Spieler weg, die ich gerne in der Mannschaft gehabt hätte", sagte Trainer Hansi Flick am Mittwoch. "Aber es ist für ihre Entwicklung gut. Es gibt Beispiele wie Philipp Lahm und David Alaba, die prägende Figuren bei den Bayern nach ihren Leihen wurden."

Musiala und Richards sind Ausnahmen 

Klar ist aber auch: Von vielen verheißungsvollen Talenten, die am Bayern-Campus ausgebildet wurden, und die größtenteils Flick ihr Profidebüt zu verdanken haben, hat kaum jemand eine echte Bayern-Perspektive. Nur Supertalent Jamal Musiala, der zeitnah einen langfristigen Profivertrag in München unterschreiben wird.

Richards soll in Hoffenheim unter seinem Ex-Trainer Sebastian Hoeneß auf Spielpraxis in der Bundesliga kommen. Bei den Bayern sieht man ihn perspektivisch in der Innenverteidigung.

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Im Wartestand sind hingegen Bright Arrey-Mbi und Torben Rhein, die über Spielpraxis bei Bayern II an den Profi-Kader herangeführt werden sollen.

Angelo Stiller hingegen wechselt im Sommer ablösefrei nach Hoffenheim. Sarpreet Singh hat seine Leihe bei Nürnberg abgebrochen und ist für die dritte Liga eingeplant.

Finanzieren Cuisance & Co. einen Millionen-Transfer?

Wunschtransfer Nummer eins bleibt Dayot Upamecano. Der Innenverteidiger kann RB Leipzig dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 42,5 Millionen Euro vorzeitig verlassen.

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Auch Florian Neuhaus steht auf der Wunschliste. Beim Nationalspieler von Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer ebenfalls eine Ausstiegsklausel (40 Millionen Euro) gezogen werden. 

Auf der Einnahmen-Seite steht hingegen eine Null - bislang. Denn David Alaba und Javi Martínez verlassen den Verein ablösefrei. Sofern der Vertrag mit Jérôme Boateng nicht verlängert wird, bringt der Weltmeister von 2014 ebenfalls keinen Cent ein.

Tolisso bleibt Verkaufskandidat

Prominentester Verkaufskandidat bleibt somit Corentin Tolisso (Vertrag bis 2022), der laut transfermarkt.de einen Marktwert von 25,5 Millionen Euro besitzt.

Bouna Sarr (2024/9 Millionen Euro) würde der Klub bei einem passenden Angebot wohl auch keine Steine in den Weg legen.

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Völlig unklar ist hingegen die Zukunft von Niklas Süle, über die sein Management mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic vor einigen Tagen in München gesprochen hat. Sein Vertrag läuft 2022 aus. Mit Upamecano (beide werden von der gleichen Agentur betreut) bekäme er auf der halbrechten Innenverteidiger-Position mächtig Konkurrenz.

Bei ihm gibt es drei Optionen: Ein vorzeitiger Abgang in diesem Sommer, eine Vertragsverlängerung oder der unwahrscheinliche Fall eines ablösefreien Abgangs 2022. Der 2022 auslaufende Vertrag von Leon Goretzka soll zeitnah verlängert werden.

Umso wichtiger wäre es aus Bayern-Sicht, dass Cuisance und Co. für Einnahmen sorgen.