Zufrieden: Werder-Trainer Florian Kohfeldt
Zufrieden: Werder-Trainer Florian Kohfeldt © AFP/SID/ANNEGRET HILSE
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Werder Bremen will den Schwung nach dem Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals mit in die Bundesliga nehmen.

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2020 abhaken, einen "gemütlichen Weihnachtsabend verbringen" und nächstes Jahr wieder angreifen: Werder Bremen will den Schwung nach dem Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals mit in die Bundesliga nehmen. Nach einem insgesamt verkorksten Jahr holten die Hanseaten zuletzt wieder zwei Siege in Serie.

"Es war unser Ziel schon vor dem Mainz-Spiel, beide Spiele zu gewinnen. Das haben wir geschafft", sagte Theodor Gebre Selassie, der an Heiligabend 34 Jahre alt wird, nach dem souveränen 3:0 (2:0) bei Zweitligist Hannover 96: "Jetzt können wir diese beiden Siege ein paar Tage genießen und dann geht es auch schon weiter."

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Gebre Selassie (30.) hatte Werder im Nordduell in Führung gebracht, Josh Sargent (32.) und Jean-Manuel Mbom (60.) machten dann alles klar. Trainer Florian Kohfeldt hofft, dass der nie gefährdete Pokal-Erfolg seiner Mannschaft weiteres Selbstvertrauen für die nächsten Bundesliga-Aufgaben gibt.

"Wir wollten unbedingt eine Runde weiterkommen und daran haben wir keinen Zweifel aufkommen lassen. Wir hatten in jeder Spielphase die richtige Antwort", sagte Kohfeldt, der seiner Mannschaft vor dem Duell mit Union Berlin (2. Januar) nun drei freie Tage gönnt: "Obwohl wir so viele junge Spieler auf dem Feld hatten, gerade zum Schluss, haben wir heute erwachsen gespielt."

Nachdem Werder im Sommer nur über den Umweg der Relegation in der Bundesliga geblieben war, wollte Kohfeldt nun "schon von einem gelungenen Jahresabschluss sprechen". Die Hanseaten haben als Tabellen-13. vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. 

Wegen der Coronavirus-Pandemie lässt er keinen seiner Spieler ins Ausland reisen. "Dementsprechend wird der eine oder andere vielleicht seine Eltern oder Geschwister zu Besuch haben und hoffentlich einen gemütlichen Weihnachtsabend verbringen", sagte Kohfeldt.