Aufsteiger Türkgücü München (im Bild Trainer Alexander Schmidt, l., mit Sercan Sararer) überzeugt bisher in der Liga.
Türkgücü München darf nicht im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 antreten © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Nach dem langen Streit um den letzten Platz in der ersten Runde des DFB-Pokals steht der Gegner des FC Schalke nun endlich fest: Schweinfurt darf ran.

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Der Pokalstreit hat ein Ende - und der Gegner für Schalke 04 steht endlich fest. Viertligist Schweinfurt 05 hat schon vor der ersten Hauptrunde einen Sieg eingefahren und darf nun doch gegen den Bundesligisten antreten.

Dieses Urteil sprach am Dienstagabend das Nürnberger Schiedsgericht und bestätigte damit die Position des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV).

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Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München hatte den Platz als bayerischer Vertreter in der ersten Hauptrunde im Zuge der Coronawirren eingefordert, wurde nun aber in die Schranken gewiesen. Denn die Schiedsgerichtsvereinbarung schließt einen folgenden Gang zu ordentlichen Gerichten aus. Gespielt wird nun am Dienstag, 3. November (DFB-Pokal: 1. FC Schweinfurt 05 - FC Schalke 04 am Dienstag, 3. November ab 16.30 Uhr im LIVETICKER).

"Wir haben uns von Beginn an nach Kräften bemüht, in dieser schwierigen Phase eine gerechte Lösung zu finden", sagte der für Rechtsfragen zuständige BFV-Vizepräsident Reinhold Baier: "Diese schon im Frühjahr geschaffene Lösung wurde jetzt auch so vom unabhängigen Schiedsgericht bestätigt. Wir hätten uns diese gerichtliche Auseinandersetzung sehr gerne erspart. Denn am Ende gibt es hier keine Gewinner, Verlierer war der Fußball."

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Türkgücü ging vor Gericht

BFV-Präsident Rainer Koch nahm kurz nach der Entscheidung via Facebook Stellung. "Der BFV steht für sportlich faire Regelungen. Das ist heute auch so gerichtlich bestätigt worden. Und das ist gut so", schrieb er: "Das wochenlange juristische Schauspiel ist final beendet. Und jetzt halten wir es mit Franz Beckenbauer: Geht's raus und spielt's Fußball."

Ursprünglich hätte Schweinfurts Duell mit den Schalkern am 13. September stattfinden sollen, zu diesem Spiel kam es jedoch nicht: Türkgücü war gegen die Meldung des Konkurrenten für den DFB-Pokal im einstweiligen Verfügungsverfahren vorgegangen.

Der BFV rief nun das Schiedsgericht in Nürnberg an, der Zivilsenat des Bayerischen Obersten Landesgerichts (BayObLG) bestätigte dessen Zuständigkeit. Am Montag folgte die mündliche Verhandlung, am Dienstag konnte das Urteil gesprochen werden.