Alexander Zickler (l.) und Marco Rose (r.) wohnen seit ihrem Wechsel von RB Salzburg zur Borussia in einer Männer-WG zusammen
Alexander Zickler (l.) und Marco Rose (r.) wohnen seit ihrem Wechsel von RB Salzburg zur Borussia in einer Männer-WG zusammen © Imago
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Mönchengladbach - Gladbach gewinnt im DFB-Pokal gegen FC Oberneuland souverän, allerdings ohne Trainer Marco Rose. Aufgrund einer Pokal-Sperre übernimmt sein WG-Kumpel.

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Diese Hürde haben die Fohlen ganz locker genommen!

Die Bundesliga-Stars von Borussia Mönchengladbach haben das Erstrunden-Match im DFB-Pokal gegen den Regionalliga-Aufsteiger FC Oberneuland souverän mit 8:0 gewonnen.

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Schon zur Pause stand es 5:0 nach Toren von Patrick Herrmann (13./14.), Jonas Hofmann (19.), Ramy Bensebaini (25.) und Nico Elvedi (35.). Die Gladbacher Torhymne "Maria" ("Döp! Döp Döp") von Scooter lief quasi in Dauerschleife durch den Borussia-Park.

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Nach der Pause trafen noch DFB-Nationalspieler Florian Neuhaus (52./84.) und Ibrahima Traoré (76.).

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Rose muss Pokal-Sperre absitzen

Die Fohlenelf zeigte eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt beim BVB auch ohne ihren Cheftrainer eine Top-Leistung. Marco Rose musste eine Pokal-Sperre abbrummen.

Im Oktober 2019 sah er im Zweitrunden-Spiel gegen den BVB (1:2) nach Schiri-Protesten die Rot Karte. Rose hatte gegen Oberneuland Innenraumverbot und verfolgte das Spiel von der Tribüne aus. Vor Anpfiff hielt er noch im Teamhotel die Ansprache, ab dann übernahm Co-Trainer Alexander Zickler zusammen mit Frank Geideck und René Maric.

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Zickler und Rose als WG-Kollegen

Kurios: Zickler und Rose wohnen seit ihrem Wechsel von RB Salzburg zur Borussia in einer Männer-WG zusammen.

Tüftelten die beiden am Vorabend noch in den eigenen vier Wänden am Matchplan? Zickler auf SPORT1-Nachfrage: "Wir haben uns in der Woche gut vorbereitet auf das Spiel und haben im Vorfeld alles besprochen. Marco hat die Abschlusssitzung noch gemacht, danach war Funkstille. Die Mannschaft hat das, was Marco gefordert hat, super umgesetzt."

Der 46 Jahre alte Ex-Bayern-Star (1993 bis 2005) musste während des Spiels nicht groß eingreifen, auf dem Platz verstanden sich seine Spieler blind. "Ich habe es genossen, wir haben es genossen", sagte Zickler.

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300 Zuschauer im Stadion

300 Zuschauer durften in Mönchengladbach dabei sein. Mit Abstand sangen sie auf ihren Sitzen kräftig mit und machten mehr Lärm als angenommen. "Jeder einzelne Fan, der mehr ist als bei den Geisterspielen, tut uns gut", sagt Zickler. "Das war schon ein anderes Gefühl. Es ist ein bisschen Stimmung aufgekommen, wir wurden angefeuert."

Schön: Nach Schlusspfiff sangen die 300 Zuschauer Trainer Rose zu Ehren noch ein Ständchen. Der Coach feierte am Freitag 44. Geburtstag. Ein kräftiges "Happy Birthday" hallte durch das fast leere Stadion.

Rose-Vertreter Zickler abschließend: "Marcos Familie ist hier, weil er gestern Geburtstag hatte. Vielleicht werden wir am Abend noch mit einem Bier in der WG auf ihn anstoßen."