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Thomas Berthold geht mit Bayer Leverkusen nach dem verlorenen Pokalfinale scharf in die Kritik. Der Ex-Weltmeister kann die Aufstellung von Peter Bosz nicht verstehen.

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Der ehemalige Weltmeister Thomas Berthold hat die zögerliche Spielweise von Bayer Leverkusen nach dem verlorenen Finale im DFB-Pokal scharf kritisiert.

"Ich frage mich auch, in einem Spiel, in dem du nichts zu verlieren hast - warum dann so eine Hasen-Taktik?", fragte der 55-Jährige im CHECK24 Doppelpass im SPORT1. Vor allem mit der Aufstellung von Leverkusens Trainer Peter Bosz war er nicht einverstanden.  Er hätte sich einen echten Stürmer in der Spitze gewünscht - doch Bosz entschied sich für Kai Havertz als falsche Neun.

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"Vorne zentral bringt er gar nichts. Seine Stärken sind hinter der Spitze. Das hat man auch in der zweiten Halbzeit gesehen", sagte Berthold, der 1997 mit dem VfB Stuttgart Pokalsieger wurde.

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Havertz sei schlicht keine falsche Neun: "Stell einen Stürmer vorne rein, Havertz hintendran... Klar, hinterher ist man immer schlauer. Aber ich hätte es nicht so gemacht." Leverkusen hatte die Partie gegen den FC Bayern mit 2:4 (0:2) verloren. Vor allem in der ersten Halbzeit war die Werkself spürbar unterlegen. 

"Wir haben mit drei schnellen Spielern gespielt und wollten den Ball hinter die Kette legen", hatte Bosz nach dem Spiel seine Aufstellung gerechtfertigt.

"Bayern fängt immer aggressiv an und macht früh Druck nach vorne. Da geben sie einem viele Räume. Wir wollten diese mit schnellen Spielern nutzen", meinte der Trainer: "Hinterher ist es immer leicht etwas zu sagen, was man besser hätte machen können. Auch in der ersten Halbzeit, wo wir nicht gut gespielt haben, hatten wir unsere Möglichkeiten, wenn der letzte Pass angekommen wäre."