Sebastian Kehl (l.) gewann 2012 das Pokalfinale gegen Philipp Lahm und den FC Bayern
Sebastian Kehl (l.) gewann 2012 das Pokalfinale gegen Philipp Lahm und den FC Bayern © Imago
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Im DFB-Pokalfinale 2012 fertigt der BVB den FC Bayern mit 5:2 ab. Sebastian Kehl erinnert sich an ein grandioses Spiel - und eine überraschende Lahm-Aussage.

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2020 hatte der BVB im Duell mit Bayern mal wieder das Nachsehen.

In der Bundesliga musste sich Dortmund mit der Vizemeisterschaft begnügen, im DFB-Pokal schied die Borussia vorzeitig aus, während Bayern das Finale gewann.

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Vor acht Jahren sah es allerdings anders aus. Im Jahr 2012 gewann Dortmund erstmals das Double - und schlug im Pokalfinale den FC Bayern mit 5:2. "Wir haben Bayern München damals in einem denkwürdigen Finale gedemütigt", sagte der damalige Kapitän Sebastian Kehl in der Sport Bild.

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Drei Wochen zuvor hatte der BVB die Meisterschaft geholt und auf dem Weg dahin bereits zwei Mal die Bayern geschlagen. "Wir strotzten nur so vor Selbstvertrauen", erklärte der heutige Lizenzspielerchef.

BVB schmunzelte über Lahm

Trotz der 2:5-Pleite sagte FCB-Kapitän Philipp Lahm nach der Partie, Bayern sei die bessere Mannschaft gewesen. "Da mussten wir schon ziemlich drüber schmunzeln", erinnerte sich Kehl: "Mir kann keiner erzählen, dass wir dieses Spiel nicht völlig verdient gewonnen haben."

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Kehl glaubt, "in Philipps Aussage steckte eine Menge Frust über das, was den Bayern in diesen zwei Jahren von 2010 bis 2012 sportlich widerfahren ist".

Schließlich habe der BVB "damals auch kurzfristig an ihrer Vormachtstellung im deutschen Fußball gekratzt" - und damit "in München zum Umdenken und Aufrüsten geführt".

Die Auswirkungen sind nach dem achten Münchner Meistertitel in Folge bis heute deutlich zu spüren.