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Frankfurt am Main und München - Niko Kovac hat nach dem Aus beim FC Bayern aktuell keinen Verein. Wenn es nach Kult-Trainer Dragoslav Stepanovic geht, würde er zu Borussia Dortmund passen.

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Bei Eintracht Frankfurt gelang Niko Kovac der Durchbruch als Trainer. 

Im Jahr 2018 holte er mit dem Klub den DFB-Pokal, kurz darauf übernahm er dann den Posten als Cheftrainer des FC Bayern. Einer der nach dem Pokal-Triumph mit dem Deutsch-Kroaten feierte: Kult-Trainer und Eintracht-Legende Dragoslav Stepanovic. 

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Der Serbe hatte früher selbst die Eintracht gecoacht und mit Bayer Leverkusen als Trainer den Pokal gewonnen. Mit Kovac verbindet den 71-Jährigen eine Freundschaft.

Volkswagen Pokalfieber zu den Halbfinals, u.a. mit Dragoslav Stepanovic, am Montag ab 19.15 Uhr im TV auf SPORT1 und im kostenlosen STREAM

"Wir telefonieren ab und zu oder schreiben mal", verriet Stepanovic SPORT1. "Er ist ein toller Mensch und ich hoffe, dass er keinen Fehler macht bei der Auswahl seines neuen Vereins."

Seit dem 3. November 2019 ist Kovac nun ohne Job, nachdem sich der Rekordmeister von ihm getrennt hatte. In der Saison zuvor hatte der 48-Jährige mit den Bayern noch das Double geholt.

"Vielleicht wäre Dortmund der passende Verein"

Könnte Kovac ausgerechnet zum großen Bayern-Konkurrenten gehen? Nach der vorentscheidenden Niederlage im Meisterrennen gegen den Serienmeister waren rund um Borussia Dortmund erneut Spekulationen um einen Abschied von Lucien Favre aufgekommen.

Favre und die BVB-Verantwortlichen bekräftigen zwar, dass der Schweizer auch in der kommenden Saison auf der schwarz-gelben Trainerbank sitzen wird - für Stepanovic wäre Kovac allerdings eine gute Wahl beim BVB

"Er hat ja gerade auch bei Frankfurt bewiesen, dass er junge Spieler weiterentwickeln kann. Dortmund hat viele junge, talentierte Spieler und vielleicht wäre das genau der passende Verein", meint die Trainerlegende.

Stepanovic sieht Kovac bei Spitzenklub

"Er hat mit drei Titeln in zwei großen Klubs in Deutschland gezeigt, was er kann. Ich glaube schon, dass er bei einem Spitzenklub unterkommen kann", erklärt Stepanovic.

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Sein Rat mit der Erfahrung von 32 Jahren als Coach: "Er sollte nicht nur auf sein Herz hören und beispielsweise zu Hertha BSC gehen oder irgendwo aushelfen, weil er dem Verein verbunden ist. So etwas geht meistens in die Hose."

Bei der Hertha hatte der gebürtige Berliner seine Karriere begonnen und war später noch einmal in die Hauptstadt zurückgekehrt.

Mit Bruno Labbadia hat der Klub aber zuletzt ohnehin einen anderen Trainer geholt, unter dem es seitdem einen klaren Aufwärtstrend gibt.