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Nach der Pleite im Pokal-Halbfinale teilt Saarbrücken-Coach Lukas Kwasniok aus. Einen Reporter pflaumt der Trainer an und auch seine Mannschaft bekommt ihr Fett weg.

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Vor dem Pokal-Halbfinale hatte Saarbrücken-Coach Lukas Kwasniok die Sensation gegen Bayer Leverkusen förmlich herbeigeredet - nach der 0:3-Niederlage war der polnische Coach entsprechend bedient.

"Wir wollten alle Waffen ziehen und haben mit Wattebällchen geworfen", erklärte Kwasniok bei Sky anschaulich. Von einer falschen Herangehensweise wollte der 38-Jährige allerdings nichts wissen. Auf die Frage des ARD-Reporters, ob er eine zu defensive Ausrichtung gewählt habe, reagierte Kwasniok unwirsch.  

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"Mich hat gestört, dass wir nicht eklig waren"

"Das ist geistiger Dünnpfiff, wer auf diese Idee kommt. Wir hatten uns einen Plan zurecht gelegt. Aber wie der Demirbay den Ball bei der Führung reinchipt und wie Diaby einläuft - das zu verteidigen, ist - egal mit welcher Systematik - nicht so leicht, weil die Handlungsschnelligkeit nicht gegeben war."

Er habe vor allem die fehlende Aggressivität bei seinen Spielern vermisst. "Mich hat gestört, dass wir nicht eklig waren. Da geht es gar nicht um das erste Tor, es beginnt schon beim Anstoß. Da wollten wir den Ball nach vorne zum Einwurf rauskicken. dann gab es aber Abstoß für Leverkusen. Das ärgert mich, dass wir nicht so gut reingekommen sind."

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Saarbrückens Torhüter Daniel Batz, der im Viertelfinale gegen Fortuna Düsseldorf fünf Strafstöße im Elfmeterschießen gehalten hatte, war bei allen drei Gegentoren machtlos. "Wir sind unfassbar enttäuscht, wir haben alles gegeben. Unser Matchplan sah eigentlich anders aus. Am Ende war der Respekt zu groß. Wir wissen, dass wir Großes geleistet haben."