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Schalke-Boss Clemens Tönnies äußert sich zum Rassismus-Eklat um Jordan Torunarigha. Der DFB hat mittlerweile Ermittlungen gegen die Königsblauen aufgenommen.

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Der mutmaßliche Rassismus-Eklat rund um das DFB-Pokalspiel Schalke 04 gegen Hertha BSC (3:2 n.V.) schlägt weiter hohe Wellen.

Nun hat sich auch Aufsichtsratschef Clemens Tönnies geäußert, der im August 2019 mit einer fremdenfeindlichen Aussage für Entsetzen gesorgt und sein Amt zwischenzeitlich für drei Monate niedergelegt hatte.

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"Vorstand und Trainer haben es schon absolut treffend formuliert, und auch das Statement des Vereins kann ich nur unterstützen. Wir werden alles daransetzen, die Angelegenheit aufzuklären. Dem ist nichts hinzuzufügen", sagte der 63-Jährige der Bild.

Im Achtelfinale am Dienstag wurde Herthas Jordan Torunarigha in der zweiten Halbzeit nach eigener Aussage rassistisch beleidigt und weinte auf dem Platz. In der Verlängerung flog der Verteidiger mit Gelb-Rot vom Platz.

DFB ermittelt gegen Schalke

Der Kontrollausschuss des DFB hat mittlerweile Ermittlungen aufgenommen, Schalke und Torunarigha wurden zu einer Stellungnahme aufgefordert.

Am Mittwoch meldete sich der Schalker Vorstand zu Wort und verurteilte das Verhalten einiger Fans auf das Schärfste.

Schalke will Fall prüfen

In einer Mitteilung heißt es: "Der FC Schalke 04 nimmt die Aussagen des Spielers von Hertha BSC, Jordan Torunarigha, hinsichtlich rassistischer Aussagen und Laute gegen ihn während des Pokalspiels am Dienstagabend sehr ernst. Gemeinsam mit der Polizei Gelsenkirchen, dem Sicherheitsdienst und internen Quellen, wie bspw. der kürzlich eröffneten #stehtauf-Anlaufstelle, wird der Fall ausführlich geprüft."

Bereits kurz nach dem Spiel entschuldigten sich S04-Coach David Wagner und Sportvorstand Jochen Schneider. Auch Hertha distanzierte sich in einem Statement klar von rassistischen Äußerungen.