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Gelsenkirchen - Im Achtelfinale des DFB-Pokals kommt es zu einer Begegnung von Herthas Jordan Torunarigha und Schalke-Trainer David Wagner. Der S04-Coach sieht die Rote Karte.

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Kuriose Rote Karte für David Wagner!

Der Trainer des FC Schalke 04 flog in der Verlängerung des DFB-Pokalspiels seiner Mannschaft gegen Hertha BSC beim Stand von 2:2 vom Platz.

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Was war passiert? Schalkes Omar Mascarell hatte Berlins Jordan Torunarigha an der Seitenline zu Fall gebracht. Der Berliner Innenverteidiger fiel daraufhin in den Schalke-Trainer hinein. Wagner versuchte daraufhin, dem Berliner hochzuhelfen. Bei Sky empörte sich der 48-Jährige über die Entscheidung.

"Ich wollte ihm aufhelfen, beziehungsweise schauen, dass er nicht umfällt. In dem Moment lasse ich dann auch meine Hände von ihm. Er kommt in meine Richtung und ich benutze meine Hände, um ihn zu stützen und ihm aufzuhelfen. Ich habe es in der Zeitlupe gesehen. Um ehrlich zu sein, sieht es da total dämlich aus. Aber das war weniger als Nichts. Dementsprechend kann ich dazu auch nicht mehr sagen."

Wagner entschuldigt sich bei Torunarigha

Auf der Pressekonferenz ergänzte er: "Ich habe null Erklärung für die Rote Karte." Auf die möglichen rassistischen Beleidigungen der Schalke-Fans gegenüber Jordan Torunarigha sagte Wagner: "Ich habe die Rufe nicht gehört, aber ich möchte mich im Namen von Schalke 04 entschuldigen, so was gehört sich nicht."

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Doch Torunarigha nahm sich vor Wut einen Wasserkasten und schmiss ihn direkt vor der Schalker Trainerbank auf den Boden. Wagner hielt ihn während der Aktion an Nacken fest - was Schiedsrichter Harm Osmers offenbar als eine Tätlichkeit ansah - und geriet mit dem Berliner ins Straucheln.

Torunarigha sah für diese Aktion die Gelb-Rote-Karte. Nach Studium der Videobilder entschied sich Osmers, Wagner die Rote Karte zu zeigen. Mascarell wiederum kam für sein hartes Einsteigen ohne Bestrafung davon.

Schalke gewann die Partie dank eines Treffers von Benito Raman am Ende mit 3:2.