Eric Oelschlägel steht für Borussia Dortmund im Tor © imago
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Bei Borussia Dortmund herrscht im Pokal-Achtelfinale Notstand im Tor: Roman Bürki und Marwin Hitz fallen aus. Eric Oelschlägel muss gegen seinen Ex-Klub zwischen die Pfosten.

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Was für ein bitterer Auftakt in den Pokal-Abend für Eric Oelschlägel.

Der dritte Torhüter von Borussia Dortmund steht im Achtelfinale gegen Werder Bremen zwischen den Pfosten, weil Stammtorwart Roman Bürki als auch dessen Vertreter Marwin Hitz fallen krankheitsbedingt passen müssen. (DFB-Pokal: Borussia Dortmund - Werder Bremen ab 20.45 Uhr im LIVETICKER)

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Durch die Ausfälle der beiden Keeper gibt Oelschlägel sein Profidebüt - und das auch noch gegen seinen Ex-Klub. Vor der Saison kam der 23-Jährige von der Weser zum BVB. 

Eigentlich die Vorlage für einen großen Pokal-Auftritt - doch dann kam diese vierte Minute. 

Werder flankt einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum, in der Mitte hält Rashica den Fuß rein. Oelschlägel ist überrascht und kann nicht mehr reagieren, der Ball schlägt hinter ihm ein. 0:1 - Führung für Bremen. 

Es war sicherlich kein Torwartfehler. Aber den Start in diese Partie hatte sich der Keeper, der normalerweise nur in der Regionalliga West zum Einsatz kommt, sicherlich anders vorgestellt.

Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB, hatte vor der Partie bei Sky noch über Oelschlägel gesagt: "Er genießt unser vollstes Vertrauen."

Die Aufstellungen:

Dortmund: Oelschlägel - Hakimi, Weigl, Toprak, Diallo - Witsel, Delaney - Pulisic, Reus, Guerreiro - Götze.

Bremen: Pavlenka - Gebre Selassie, Langkamp, Moisander, Augustinsson - Sahin, Bargfrede - Klaassen, M. Eggestein, Rashica - Kruse.

"Wir wollen alles gewinnen", sagte Trainer Lucien Favre vor der kniffligen Aufgabe. Trotz der hohen Belastungen in den kommenden Wochen in der Liga und in der Champions League liegt "der Fokus voll auf Werder Bremen", betonte der Schweizer und versicherte: "Wir konzentrieren uns total auf dieses Spiel."

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DFB-Pokal: BVB hat Respekt

Der Respekt vor dem Gegner ist nicht nur wegen des knappen 2:1-Erfolgs in der Liga im Dezember groß. "Bremen ist sehr gut organisiert. Es geht nach der Balleroberung sehr schnell nach vorne", sagte Favre und warnte besonders vor Max Kruse: "Er spürt den Fußball und bewegt sich sehr clever. Er ist sehr gefährlich."

Die Sinne sind bei den Dortmundern, die in den ersten beiden Pokalrunden die Zweitligisten Fürth und Union Berlin erst nach Verlängerung besiegten, aber auch aus einem anderen Grund geschärft.

In den vergangenen 14 Pokal-Heimspielen ist der BVB nur einmal gescheitert: 2009 im Achtelfinale gegen Bremen (1:2). 

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