© Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Chile fährt mit einer Niederlage im Gepäck zum FIFA Confederations Cup. In Rumänien gibt der deutsche Gruppengegner eine Führung aus der Hand. Auch Kamerun verliert.

Anzeige

Die Vorrundengegner der deutschen Nationalmannschaft beim am Samstag FIFA Confederations Cup in Russland (ab 17. Juni bis 2. Juli LIVE im TV auf SPORT1) sind noch auf Formsuche.

Südamerikameister Chile verlor am Dienstagabend in Cluj gegen die von Christoph Daum trainierten Rumänen nach Zwei-Tore-Führung 2:3 (2:1), Afrikameister Kamerun kam im spanischen Getafe gegen Kolumbien mit 0:4 (0:2) unter die Räder.

Anzeige

Der frühere Hoffenheimer Eduardo Vargas (8.) und Leonardo Felipe Valencia Rossel (18.) brachten die Chilenen in Führung, bei denen Arturo Vidal von Meister Bayern München in der 54. Minute für Charles Aranguiz (Bayer Leverkusen) eingewechselt wurde. Rumänien verkürzte durch einen Freistoßtreffer von Bogdan Stancu in den Winkel (31.) und drehte das Spiel nach der Pause durch die Tore von Nicolae Claudiu Stanciu (60.) mit einem sehenswerten Distanzschuss und Mihail Baluta (83.). Chile musste nach der Roten Karte gegen Gary Medel wegen übertriebener Härte (33.) lange in Unterzahl agieren.

Der frühere Bundesliga-Trainer Daum war in Rumänien wegen schwacher Ergebnisse in der WM-Qualifikation zuletzt unter erheblichen öffentlichen Druck geraten.

Kamerun in Unterzahl ohne Chance

WM-Torschützenkönig James Rodriguez (16.), Yerry Mina (30., 52.) und José Izquierdo (85.) schossen die Kameruner in einem einseitigen Spiel ab. Nach der Roten Karte gegen Robert Tambe (47.) spielten die "Unbezähmbaren Löwen" fast eine Hälfte lang in Unterzahl.

Australien, Auftaktgegner der DFB-Auswahl am kommenden Montag (17 Uhr im LIVETICKER) in Sotschi, hatte bereits am Dienstagmittag (MESZ) in Melbourne gegen Rekordweltmeister Brasilien ein 0:4 (0:1) kassiert.

Am 22. Juni (20 Uhr) trifft die deutsche Elf in ihrem zweiten Spiel in Kasan auf Chile, zum Abschluss der Gruppenphase bekommt es das Team von Bundestrainer Joachim Löw erneut in Sotschi am 25. Juni (17 Uhr) mit Kamerun zu tun.