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Macho-Anfall? Jessy Wellmer findet den fragwürdigen Auftritt von Stanislaw Tschertschessow nicht weiter schlimm. Sie wusste schließlich, was auf sie zukommt.

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Der kuriose Auftritt von Russlands Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow nach dem Aus seiner Mannschaft beim FIFA Confederations Cup hat hohe Wellen geschlagen. 

Die Bild-Zeitung schrieb nach dem von ARD-Reporterin Jessy Wellmer geführten Interview von einem Macho-Anfall des 53-Jährigen, auch in den sozialen Medien sorgte das Gespräch für Wirbel. 

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Hintergrund: Wellmer hatte Tschertschessow gefragt, ob der Druck nun steige, da seine Mannschaft beim Turnier im eigenen Land schon in der Vorrunde gescheitert ist. Dieser hatte daraufhin geantwortet: "Ich verstehe das manchmal nicht. Meinen Sie Blutdruck?", hatte der Coach auf deutsch geantwortet und der Journalistin an den Arm gefasst, als ob er ihren Blutdruck checken wolle.

Wellmer bleibt entspannt

Dann hatte er noch lachend gefragt, ob ihr Blutdruck steige, weil mit dem TV-Experten und ehemaligen Nationalspieler Kevin Kuranyi "so ein Mann" neben ihr stehe. 

"Ich fand die Reaktion von Stanislaw Tschertschessow gar nicht schlimm. Das war alles sehr entspannt. Ich habe ihn ja schon mal interviewt und wusste, dass es auch mal rustikaler zugehen kann", erklärte Wellmer, die die Situation souverän meisterte, in der Bild

"Und gerade nach diesem Spiel habe ich erwartet, dass es temperamentvoll wird. Ich habe die Reaktionen über die Berichterstattung und auch in den sozialen Medien gelesen und war überrascht. Denn ich fand das Ganze nicht wirklich dramatisch und eher lustig", sagte die Reporterin. 

Auf jeden Fall wünsche sie dem Trainer "für alle Zeiten einen total gesunden Blutdruck."