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Stanislaw Tschertschessow bleibt nach dem Aus beim Confed Cup cool. Auf die Frage nach dem nun steigenden Druck will er den Blutdruck einer Reporterin checken.

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Der russische Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow hat nach dem Aus seiner Mannschaft beim FIFA Confederations Cup einen erstaunlich entspannten Auftritt hingelegt. 

Dabei war seine Mannschaft durch eine 1:2-Niederlage gegen Mexiko gerade schon in der Vorrunde gescheitert - und das als Heimmannschaft, ein Jahr vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land. 

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In der ARD wurde er von Reporterin Jessy Wellmer gefragt, ob der Druck nun steige: "Ich verstehe das manchmal nicht. Meinen Sie Blutdruck?", fragte der Coach auf deutsch zurück und fasste der Journalistin an den Arm, als ob er ihren Blutdruck checken wolle. Dann fragte er noch lachend, ob ihr Blutdruck steige, weil mit dem TV-Experten und ehemaligen Nationalspieler Kevin Kuranyi "so ein Mann" neben ihr stehe. 

Die Frage nach dem Druck sei für einen deutschen Journalisten typisch. 

Mit dem Spiel seiner Mannschaft zeigte sich Tschertschessow zufrieden: "Wir sind gewachsen im Turnierverlauf. Haben einen Fortschritt gemacht. Wir wollten ins Finale, das hat leider nicht geklappt."