Mexikos Torjöäger Javier Chicharito Hernandez freut sich auf Deutschland
Mexikos Torjöäger Javier Chicharito Hernandez freut sich auf Deutschland © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Als Leverkusens Torjäger Javier Chicharito Hernandez auf der PK gerade loslegen will, streikt das Mikrofon. Die DFB-Elf will der Mexikaner "leiden lassen".

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Die Abschlusspressekonferenz der mexikanischen Nationalmannschaft vor dem Confed-Cup-Halbfinale gegen Deutschland ist von einer technischen Panne zwischenzeitlich lahmgelegt worden.

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Als Torjäger Javier Chicharito Hernandez gerade die erste Frage beantwortete, streikte der Ton. Erst nach über zehn Minuten war das Problem behoben und Hernandez und Trainer Juan Carlos Osorio konnten die Fragen beantworten.

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Die Mexikaner nahmen die Unterbrechung gelassen. Hernandez beschäftigte sich mit seinem Handy, Osorio studierte einige Unterlagen. Das Halbfinale der Mini-WM zwischen dem Gold-Cup-Sieger und dem Weltmeister findet am Donnerstag (20.00 Uhr im LIVETICKER) im Fischt-Stadion in Sotschi statt.

Kampfansage von Chicharito

"Wir haben großen Respekt, wissen um ihre Stärken, aber auch, wie wir sie leiden lassen können", sagte Chicharito: "Es wird uns gelingen, gegen den Weltmeister zu bestehen. Wir wollen ins Endspiel, das ist unser Ziel und der Grund, warum wir hier sind."

In diesem Zusammenhang warnte Nationalspieler und Vereinskollege Julian Brandt via Sport Bild vor den außergewöhnlichen Fähigkeiten des 29-Jährigen: "Über seine Qualitäten gibt es keine Diskussion. Die mexikanische Mannschaft legt sehr viel Wert darauf, ihn immer anzuspielen. Deshalb müssen wir extrem aufpassen und die Pässe zu ihm unterbinden."

Doch eine zu starke Konzentration auf den prominenten Angreifer könnte zum Bumerang werden. Denn die sechs Tore von El Tri in der Gruppenphase wurden von sechs verschiedenen Spielern erzielt. Und was die Confed-Cup-Erfahrung angeht, sind die Lateinamerikaner ohnehin mit sieben Teilnahmen zusammen mit Rekord-Weltmeister Brasilien spitze.

Aber bei allem Optimismus bewundert Coach Osorio auch den Jugendstil seines Kollegen Joachim Löw. "Man kann mit 22 Jahren genau so viel Routine haben wie jemand mit 30. Die deutschen Spieler sind keine unerfahrenen Leute, auch wenn sie jung sind", analysierte der Kolumbianer, der erst zwei von 27 Länderspielen mit seinen Schützlingen verloren hat.

Ergebnisse, die den enormen Kampfgeist der Mexikaner belegen, eine Tugend, die sie auch in der Confed-Cup-Vorrunde unter Beweis stellen konnten. Viermal wurde ein Rückstand aufgeholt, am Ende standen sieben Punkte aus drei Spielen zu Buche.

Und auch das einzige personelle Problem glaubt man lösen zu können, Mannschaftskapitän Andres Guardado (früher Leverkusen) fehlt nach der zweiten Gelben Karte. "Auch unsere jungen Spieler sind auf einem hohen Level, das macht keinen großen Unterschied", glaubt Chicharito, der gegen Deutschland sein 95. Länderspiel bestreitet.