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Vor dem Abflug nach Russland zum Confed Cup äußern sich Präsident Reinhard Grindel und Co-Trainer Marcus Sorg zur Nationalmannschaft. Die DFB-PK zum Nachlesen.

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Die sportliche Leitung der deutschen Nationalmannschaft sieht den anstehenden Confed Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli LIVE im TV auf SPORT1) auch als Experimentierfeld. "Wir wollen den Spielern so viel Spielzeit wie möglich geben. Wir wollen die Spieler internationales Niveau schnuppern lassen und ihnen Turniererfahrung verschaffen", sagte Co-Trainer Marcus Sorg am Mittwoch.

"Wir wollen alle Spieler sehen. Und wir wollen, dass sie frech sind und sich etwas zutrauen", so Sorg weiter.

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Bei der Mini-WM trifft der Weltmeister, der mit dem zweiten Anzug antritt, zum Auftakt in Gruppe B am Montag in Sotschi auf Asienmeister Australien. Weitere Gegner sind Chile und Kamerun. Alle Infos zum Confed Cup auf SPORT1

Am Donnerstag geht es für den DFB-Tross auf nach Russland zum FIFA Confederations Cup. Einen Tag zuvor gibt es bei der Nationalmannschaft eine Pressekonferenz, am Nachmittag steht ein Training an.

Die PK des DFB zum Nachlesen.

+++ Grindel verlässt das Podium +++

Reinhard Grindel verlässt das Podium, Pressesprecher Jens Grittner beendet die PK. Teammanager Oliver Bierhof, der eigentlich ebenfalls für die Pressekonferenz angekündigt war, erscheint nicht mehr.

+++ Grindel über DFB-Akademie +++

Grindel über den Rechtsstreit beim Thema Bau der DFB-Akademie: "Mein Geduldsfaden ist stabil. Wir wollen auf den Standort in Frankfurt auf der ehemaligen Galopprennbahn setzen. Wir prüfen andere Standorte näher, verschließen aber nicht die Augen, dass es auch bei anderen Standorten einen erheblichen Planungsvorlauf geben würde. Wir glauben an die große Geeignetheit in Frankfurt. Eine ausschließliche Nutzung durch den Fußball ist das Einzige, das sich dort realisieren lässt. Es wird nur dann schwierig, wenn durch ein Gerichtsurteil der Zugriff auf das Grundstück auf unabsehbare Zeit nicht erfolgen könnte. Aber wir setzen darauf, dass die Gerichte in absehbarer Zeit für Sicherheit sorgen, damit wir mit der Planung und dem Bau beginnen können."

+++ DFB verdient nichts in Russland +++

"Wir haben für den Confed Cup einen Sonderhaushalt erstellt. Egal wie wir abschneiden, wird es plus minus Null finanziell dort ausgehen."

+++ Spieler bekommen Erfolgsprämie +++

"Es gibt eine Extra-Vereinbarung, die den sehr geringen Prämien, die die FIFA bei diesem Turnier auslobt, angepasst sind. Für den Sieg gibt es 50.000 Euro, wir bezahlen aber erst ab Erreichen des Halbfinals" sagt Grindel.

+++ Grindel fordert Grundrechte ein +++

"Russland hat sich durch die Mitgliedschaft unter anderem im Europarat Meinungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit und Pressefreiheit verpflichtet. Nach unserem Verständnis sollte man auf Kritik mit Dialog und nicht mit Haftstrafen reagieren. Die Mannschaft wird durchaus auch in gesellschaftspolitische Dinge eingebunden. Wir wollen die Integrationskraft des Fußballs nutzen, um Partnerschaften in der Zivilgesellschaft wachsen zu lassen. Die Menschen sollen sich begegnen - nicht nur die Mächtigen sich begeistern."

+++ Ticketinhaber brauchen kein Visa +++

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+++ Kampf gegen Hooligans +++

"Wir werden einen gut organisierten Confed Cup erleben", orakelt Grindel. "Seitens des Verbandes kämpft man mit allen Mitteln gegen Hooliganismus, das hat uns der Veranstalter bestätigt. Wir sind bereit und ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht."

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+++ Kein Confed Cup in Katar? +++

"Da es bei der WM 2022 in Katar schon große Probleme mit der zeitlichen Einordnung gibt, kann man das schlechterdings zwei Jahre hintereinander machen" so Reinhard Grindel.

+++ Grindel spricht +++

Nun schreitet DFB-Präsident Reinhard Grindel auf das Podium. "Man muss die Diskussion über die sportliche Bedeutung und die sportpolitischen Diskussion über die Zukunft dieses Turniers trennen. Die Belastung für die Bundesliga-Vereine wächst. Das Turnier 2026 wird nicht länger gespielt und es gibt nach wie vor sieben Spiele bis zum Finale, trotz 16 Mannschaften mehr. Die haben aber auch Spieler aus der Bundesliga, was heißt, dass die Vereine sie nicht so früh und fit zur Verfügung haben."

+++ "Haben unglaubliche Qualität" +++

"Ich bin sehr überrascht über das, was die Mannschaft in den zwei Spielen gezeigt hat. Ich bin sehr angetan vom Miteinander der Spieler. Es wurden viele Situationen spielerisch gelöst, das haben sie von Haus aus gemacht, weil sie unglaubliche Qualität haben", so Sorg.

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+++ Sorg freut sich auf Russland +++

"Wir gehen mit sehr viel Freude nach Russland. Unabhängig von politischen Dingen freuen sich die Bürger dort auf das Turnier. Es gebührt der Respekt, den Menschen dann auch entgegenzugehen", so Sorg über die diffizile Situation in Russland.

+++ Lerneffekt Russland +++

Sorg: "Wir wollen verschiedene Systeme und verschiedene Aufstellungen probieren. Wenn wir fünf Spiele haben werden, dann werden wir weder personell noch taktisch gleich auflaufen. Dann wäre der Lerneffekt, den wir uns erhoffen, nicht gegeben."

+++ Sorg über Klose +++

"Es gibt wenige Trainerstäbe, die einen WM-Torschützenkönig dabei haben. Er kann den Spielern seine enorme Erfahrung mitgeben. Miro ist für die Stürmer verantwortlich. Sein Erfahrungsschatz ist sehr wertvoll. Das ist eine Perspektive, die wir Trainer nicht so kennen", so Sorg.

+++ Spieler sollen frech sein +++

"Wir wollen den Spielern so viel Spielzeit wie möglich geben. Wir wollen die Spieler internationales Niveau schnuppern lassen und ihnen Turniererfahrung verschaffen"

"Wir wollen alle Spieler sehen. Und wir wollen, dass sie frech sind und sich etwas zutrauen", so Sorg weiter.

+++ Sorg zur Trainingsgestaltung +++

"Wir sind über alle Details informiert", so Sorg über die Gegnerbeobachtung. "Gegen uns präsentieren sich Mannschaften aber sowieso immer anders."

+++ Sorg zur Trainingsgestaltung +++

Joachim Löws Co-Trainer: "Wir wollen Spieler in Russland Turniererfahrung sammeln lassen. Wir schauen in der Trainingsgestaltung in erster Linie auf uns, da erfahren wir sehr viel über die Spieler. Erst vor Ort gibt es dann die Einstellung auf den Gegner."

+++ Demmes Ausfall "tragisch" +++

Sorg: "Der Ausfall von Diego ist tragisch. Er war sehr traurig, wenn man so kurz davor steht, in der Nationalmannschaft Erfahrung zu sammeln, ist das sehr bitter. Er hätte uns eine gewisse Note gegeben."

Und weiter: "Aus Trainersicht sehe ich den Confed Cup und die U21-EM als Chance, den jungen Spielern Spielpraxis zu geben. Der Übergang von U zu A ist immer einfacher, wenn er fließend ist. Das ist bei uns im Trainerstab und bei den Spielern gegeben."

+++ Teambuilding in Frankfurt +++

Die Protagonisten sind da. Nun geht es los. Marcus Sorg ergreift das Wort zum Teambuliding in Frankfurt: "Es war beeindruckend, die 45 talentiertesten Spieler Deutschlands zu sehen. Wir wollten die Spieler zusammenführen. Das war beeindruckend, wenn man gesehen hat, wie viel Potential in diesen Spielern steckt. Jeder der Jungs hat den Traum, in die A-Nationalmannschaft zu kommen. Wir wollen ihnen so viel mitgeben, dass sie ihre Träume verwirklichen können." 

+++ Gleich geht's los +++

Noch lassen die Gesprächspartner auf sich warten. Es geht aber bestimmt gleich los.

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+++ 14 Uhr soll es losgehen +++

Die PK ist auf 14 Uhr terminiert.

+++ Grindel, Bierhoff und Sorg +++

Auf der letzten Pressekonferenz des DFB vor dem Abflug nach Russland stellen sich Manager Oliver Bierhoff, Präsident Reinhard Grindel und Co-Trainer Marcus Sorgden Medienvertretern auf der Pressekonferenz.

+++ Grindel, Bierhoff und Sorg +++

DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch kann die Kritik am Confed Cup nicht nachvollziehen. (Spielplan und Tabellen des Confed Cups 2017)

"Als Spieler wäre es mir doch egal, wie das Turnier heißt und welche Teams dort antreten", sagte der 66-Jährige im Interview mit dem Fußballportal Sportbuzzer. Der WM-Testlauf in Russland beginnt am Samstag.

+++ Kein Ersatz für Demme +++

Die deutsche Nationalmannschaft hat für den am Samstag beginnenden FIFA Confederations Cup in Russland den nächsten Ausfall zu beklagen.

Mittelfeldspieler Diego Demme von Vizemeister RB Leipzig musste am Dienstag seine Teilnahme am Vorbereitungsturnier auf die WM 2018 in Russland absagen. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Bundestrainer Joachim Löw wird keinen Spieler nachnominieren.