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FBL-EUR-C1-BAYERN MUNICH-REALMADRID © Getty Images
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München - Doch kein "Schlaumeier": Eine vermeintliche Läster-Attacke von Arturo Vidal in Richtung Cristiano Ronaldo stellt sich als Übersetzungsfehler heraus.

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Der vermeintliche Läster-Angriff von Arturo Vidal in Richtung Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat sich als Übersetzungsfehler entpuppt.

"Cristiano ist ein Schlaumeier, für mich existiert er gar nicht", soll der Chilene nach dem mühsamen Weiterkommen beim FIFA Confederations Cup gesagt haben.

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Tatsächlich meinte er etwas völlig anderes.

Missverständnis in der Mixed Zone

"El cuco no existe", sagte Vidal in der Mixed Zone auf Spanisch. "Cuco" heißt zwar auch "schlau", aber Vidal meinte "Cuco" in einem anderen, übertragenden Sinn: Das chilenische "Cuco" (spanisch: "Coco") bedeutet so viel wie "Hammer-Gegner".

Vidal wollte also eigentlich sagen, dass er weder Ronaldo, noch Portugal als den Hammer-Gegner betrachtet, die Mannschaften im Confed-Cup-Halbfinale seien in etwa gleich stark - und wurde nur falsch verstanden. Der Übersetzungsfehler machte in diversen Medien die Runde, zwischenzeitlich auch bei SPORT1.

Vidal trotzdem selbstbewusst

Selbstbewusste Töne spuckt Vidal vor dem Halbfinale am Donnerstag (20 Uhr im LIVETICKER und Highlights im TV auf SPORT1) trotzdem. 

"Ich habe meinem Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich schon gesagt, dass wir uns im Endspiel wiedersehen werden", berichtete der Mittelfeldspieler des FC Bayern.

Dann müsste auch die deutsche Nationalmannschaft am Donnerstag (20 Uhr) in Sotschi das zweite Semifinale gegen Mexiko gewinnen.