Lesedauer: 2 Minuten

Chile hat im letzten Vorrunden-Spiel des Confed Cups mehr Mühe als erwartet mit Australien. Doch der Außenseiter vergibt zu viele Chancen gegen Vidal und Co.

Anzeige

Die chilenischen Fußball-Stars sind mit Mühe ins Halbfinale des FIFA Confederations Cups in Russland eingezogen und bekommen es nun mit Europameister Portugal und Weltfußballer Cristiano Ronaldo zu tun. Der Südamerikameister erkämpfte sich ein 1:1 (0:1) gegen Australien, verlor aber die Tabellenführung an Weltmeister Deutschland, der parallel gegen Kamerun siegte (Tabelle der Gruppe B).

Nach dem Gegentreffer durch James Troisi (42.) musste Chile zwischenzeitlich ums Weiterkommen zittern, erst der eingewechselte Martin Rodriguez (67.) glich aus. Während die Australier trotz ihrer besten Turnierleistung ausschieden, geht es für die Chilenen am Mittwoch (20 Uhr im LIVETICKER) in Kasan gegen Ronaldo und Co. um den Einzug ins Finale.

Anzeige
Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Chile hatte wie erwartet deutlich mehr Ballbesitz, konnte damit aber kaum etwas anfangen. Das lag an den aggressiven und hartnäckigen Australiern, die dem Südamerikameister kaum Raum ließen und schon im Spielaufbau störten. Chile kam nur zu Chancen, wenn Alexis Sanchez und Co. das Tempo anzogen. 

Cahill mit übler Grätsche

Arturo Vidals Volleyschuss parierte Mathew Ryan stark, den Nachschuss vergab Eduardo Vargas leichtfertig (8.). Sanchez selbst hätte das 1:0 erzielen können, der angeblich vom FC Bayern umworbene Stürmer wurde aber im letzten Moment von Mark Milligan (27.) gestoppt. Und das regelkonform, wie auch der Videoschiedsrichter bestätigte.

Australien hielt mit viel Einsatz dagegen - und schoss mehrfach übers Ziel hinaus. Vor allem Tim Cahill hatte Glück, dass seine Grätsche gegen den Leverkusener Charles Aranguiz (33.) nur mit Gelb geahndet wurde. 

Australien lässt zu viele Chancen liegen

Die rustikale Spielweise zeigte jedoch Wirkung, und Australien kam plötzlich zu Chancen. Schon Massimo Luongo (36.) hätte treffen können, er scheiterte aber an Claudio Bravo. Besser machte es Troisi, der dem Keeper von Manchester City keine Chance ließ.

Auch nach der Pause hatte Chile vor 33.639 Zuschauern in Moskau große Probleme und kam kaum zu Torchancen. Im Gegenteil: Australien schien dem zweiten Tor näher und vergab einige gute Chancen.

Doch dann schlug Rodriguez doch zu und bescherte den Chilenen den zu diesem Zeitpunkt glücklichen Ausgleich. Vidal hatte diesen Angriff mit einem Ballgewinn eingeleitet.