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Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc sieht in der Handspielregel ein Vergehen am Geist des Fußballs - und lässt nach dem Aus gegen Manchester City Dampf ab.

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Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc sieht in der Handspielregel ein Vergehen am Geist des Fußballs. "Sie ist vollkommen fußballfremd, darüber rege ich mich seit Monaten auf", sagte Zorc dem SID am Donnerstag nach dem Aus im Champions-League-Viertelfinale gegen Manchester City, auf das ein umstrittener Handelfmeter erheblichen Einfluss gehabt hatte. (Pressestimmen)

"Aber wenn die Regel da ist", betonte Zorc, "muss sie auch angewandt werden. Dann war das ganz klar kein Elfmeter."

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BVB-Nationalspieler Emre Can war der Ball beim Versuch der Klärung einer Flanke über den Scheitel an den eigenen Arm gerutscht. Schiedsrichter Carlos del Cerro Grande (Spanien) verhängte einen Elfmeter, den Riyad Mahrez zum 1:1 verwandelte (54.). Mit einem 1:0 wäre der BVB nach dem 1:2 im Hinspiel ins Halbfinale eingezogen. (SPORT1-Kommentar)

Zorc: "Das ist schon... puh"

"Mental wirkt das Spiel natürlich nach", sagte Zorc. "Dass sich der Schiedsrichter das nicht mal selbst anguckt, ist schon... puh. Wir wurden in beiden Spielen entscheidend benachteiligt."

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Im Hinspiel hatte Jude Bellingham ein aus Zorcs Sicht klares Tor erzielt: "Der Schiedsrichter hatte die Szene aber unterbrochen, sodass der VAR nicht mehr überprüfen konnte. Das ist auf diesem Niveau schon ärgerlich."

Allerdings, fügte er nach dem "verdienten Aus" an: "Wir haben nicht viel Zeit. Wir müssen uns in der Liga jetzt noch als Jäger beweisen. Das ist nicht die Zeit zum Lamentieren." Die einzige Chance, auch in der kommenden Saison in der Königsklasse zu spielen, ist für die Dortmunder eine Sieben-Punkte-Aufholjagd in den verbleibenden sechs Bundesligaspielen.