Die Reform in der Champions League ist offenbar beschlossene Sache
Die Reform in der Champions League ist offenbar beschlossene Sache © FIRO/FIRO/SID
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Die Durchsetzung der Reform der Champions League befindet sich offenbar auf der Zielgeraden. Nun UEFA-Exekutivkomitee

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Die Durchsetzung der Reform der Champions League befindet sich offenbar auf der Zielgeraden.

Die einflussreiche Klubvereinigung ECA sowie das UEFA-Klubwettbewerb-Komitee CCC sollen laut Sport Bild am Freitag den Plänen erwartungsgemäß zugestimmt haben.

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Als letzte Instanz muss nun nur noch das UEFA-Exekutivkomitee die Reform am Montag absegnen. Der Sportinformationsdienst bestätigte eine weitgehende Einigung innerhalb der ECA und CCC .

Vor allem sportlich sind alle Fragen geklärt, allerdings stehen wohl weiter kommerzielle Fragen im Raum.

Die ECA fordert in Vermarktungsangelegenheiten generell mehr Mitsprache und würde deshalb gerne gemeinsam mit der UEFA eine Gesellschaft für alle finanziellen Belange wie Fernsehrechte oder Sponsoring gründen. Ob hierbei schon ein konsensfähiger Kompromiss gefunden wurde, ist unklar. 

Dafür scheinen sportlich die Parameter geregelt. Die Pläne sehen eine Aufstockung der Champions League von 32 auf 36 Teams vor.

Die zusätzlichen Startplätze sollen einerseits an den Tabellendritten aus Frankreich und den Meister einer kleineren Liga gehen. Die weiteren zwei Extrastarter werden wohl über eine Zehn-Jahres-Rangliste der Klubs vergeben.

So könnten Traditionsvereine, die sich über die Liga nicht qualifizieren, dank Erfolgen vergangener Tage dennoch in die Königsklasse rutschen. 

Außerdem soll die Zahl der Spiele im sogenannten "Schweizer Modell" nochmals ansteigen. Viele kleinere Klubs und zahlreiche Fangruppierungen hatten sich zuletzt klar gegen die Reformpläne ausgesprochen.