Hansi Flick spricht nach dem Aus über seine Zukunft
Hansi Flick spricht nach dem Aus über seine Zukunft © AFP/SID/FRANCK FIFE
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Nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League hat Hansi Flick angedeutet, dass er sich mit der Nachfolge von Joachim Löw durchaus beschäftigt.

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Nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League hat Bayern Münchens Trainer Hansi Flick erstmals angedeutet, dass er sich mit der Nachfolge von Joachim Löw durchaus beschäftigt. "Dass ich mir Gedanken um meine Zukunft mache, dafür hat jeder Verständnis", sagte Flick nach dem 1:0 (1:0) bei Paris St. Germain. Er müsse nach dem 2:3 im Hinspiel "aber erst einmal das Ausscheiden verdauen".

Flick, dessen Vertrag bei den Bayern noch bis 2023 läuft, gilt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Favorit auf den ab Sommer vakanten Bundestrainer-Posten. Er müsse "die Situation bewerten. Ich habe auch meine Vorstellungen", sagte der 56-Jährige bei Sky.

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Der DFB-Job spielt da offensichtlich eine Rolle. "Meine Familie, egal was ich machen würde, die wird mich immer unterstützen". Ob er jetzt beim DFB sei, "dann vielleicht einen anderen Rhythmus hätte, das ist für sie vollkommen egal", sagte Flick. Entscheidend sei, "dass mir der Job Spaß macht".

Dies war zuletzt beim FC Bayern wegen des Dauerstreits mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic nicht immer der Fall gewesen. Nach der Rückkehr aus Paris soll es deshalb ein Gipfeltreffen zwischen Flick und Vorstand Oliver Kahn geben. Bis jetzt gebe es dafür noch keinen Termin, so der Bayern-Coach, "aber ich habe Zeit. Wenn er Lust hat, mit mir zu quatschen, kann er das gerne tun."

Flick wollte aber schon vor dem Paris-Spiel die Lage nicht dramatisieren. "Es geht hier nicht um Brazzo oder mich, es geht um den Klub. Er macht seinen Job, ich meinen. Wir konzentrieren uns auf das, was für den Verein wichtig ist. Da wird immer zu viel hineininterpretiert", sagte er.

Nach dem frühen Aus in der Königsklasse ist die Meisterschaft beim FC Bayern nun "unser Minimalziel", betonte Flick. Der Titel in der Liga sei "kein Trostpreis, das ist die Basis". Deshalb müsse die Mannschaft die Enttäuschung von Paris bis zum Spiel am Samstag in Wolfsburg schnell wegstecken: "Da müssen wir wieder funktionieren."