Fanbündnisse fordern mehr Widerstand im Fußball
Fanbündnisse fordern mehr Widerstand im Fußball © FIRO/PSI/FIRO/PSI/SID
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Zahlreiche Fanbündnisse haben nach dem erfolgreichen Protest gegen eine Super League generell zu mehr Gegenwehr im Fußball aufgerufen.

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Frankfurt am Main (SID) - Zahlreiche Fanbündnisse haben nach dem erfolgreichen Protest gegen eine Super League generell zu mehr Gegenwehr im Fußball aufgerufen. "Die Zeit für einen noch konsequenteren und lauteren Widerstand ist gekommen. Die Ereignisse der letzten Tage haben gezeigt, was möglich ist", hieß es in der von neun Fanverbänden unterzeichneten Stellungnahme. Zuvor waren einige Gründungsmitglieder der Super League auch auf Drängen ihrer Anhänger eingeknickt.

Trotz der Coronakrise und zahlreicher Versprechungen sei der "Fußball weiter zum Schlechten" verändert worden, führten die Fanbündnisse wie "Unsere Kurve" aus. Deshalb schickten sie den Vereinen und Verbänden auch eine unmissverständliche Warnung.

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"Ihr habt gesehen, was für ein Erdbeben eure Entscheidungen auslösen. Macht euch auf ein weiteres gefasst, wenn ihr nicht endlich die notwendigen Schritte ergreift", hieß es in der Stellungnahme.

Im Fokus der Kritik stehen vor allem die Champions-League-Reform und das Financial Fair Play (FFP). "Nehmt die am Montag beschlossene Reform der UEFA-Klubwettbewerbe zurück und beginnt unter Einbezug von Fans einen neuen Prozess", fordern die Anhänger. 

Dazu solle das FFP künftig konsequenter angewendet statt aufgeweicht werden. Generell müsse der Solidaritätsgedanke mehr in den Vordergrund rücken, heißt es in der Stellungnahme weiter.