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Antonio Rüdiger könnte mit dem FC Chelsea den größten Erfolg seiner Karriere realisieren. Er hat einen beeindruckenden Lebensweg hinter sich - und biss sich durch.

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"Sagen wir, es war nicht einfach", antwortete Antonio Rüdiger, als er in einem Interview mit der Marca auf seine Kindheit angesprochen wurde. 

"Es war ziemlich hart. Ich bin in einem Flüchtlingskiez in Berlin, Neukölln, geboren und aufgewachsen. Es ist keine einfache Gegend, es ist schwer, dort aufzuwachsen", führte der deutsche Nationalspieler aus. 

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Rüdigers Vater ist Deutscher, seine Mutter kommt aus Sierra Leone und musste wegen des Bürgerkriegs nach Deutschland fliehen.

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Fußball hat Rüdiger "von anderen Dingen abgehalten" 

"Und wie wird man von dort zu einem der besten Verteidiger der Welt?", wurde Rüdiger vor seinem Einsatz im Champions-League-Halbfinale mit dem FC Chelsea bei Real Madrid von der Marca gefragt. (Real Madrid - FC Chelsea am Dienstag ab 21.00 Uhr im LIVETICKER)

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Die Antwort: "Indem man viel Fußball spielt. Ich war den ganzen Tag auf der Straße mit dem Ball unterwegs und das hat mich wohl von vielen anderen Dingen abgehalten. Meine Eltern haben mich immer gut erzogen und mir einen guten Weg aufgezeigt. Dann kam Borussia Dortmund, dann Stuttgart ... Und ich wurde ein Fußballer. Ich bin stark und ein Kämpfer."

Über die Jugendmannschaften des BVB und VfB kämpfte sich Rüdiger hoch bis in die Bundesliga, nach zwei Jahren bei der Roma wechselte der deutsche Nationalspieler dann 2017 nach London.

Unter Chelsea-Coach Thomas Tuchel hat sich der Innenverteidiger jetzt wieder zu einem unverzichtbaren Stammspieler aufgeschwungen. Der Einzug in das Finale der Königsklasse würde den Höhepunkt der Karriere des 28-Jährigen darstellen. 

Rüdiger im CL-Halbfinale gegen Real und Kroos

Ein beeindruckender Weg, der mit dem Henkelpott eine besondere Bedeutung bekommen könnte. Durch verspürt er vor den Duellen mit den Königlichen nicht. 

"Ich habe viele Dinge gesehen. Deshalb sage ich immer, dass es im Fußball keinen Druck gibt, für mich gibt es den nicht. Druck ist es, nichts essen zu können", erklärt Rüdiger. 

Der Innenverteidiger äußerte sich auch zu Nationalmannschaftskollege Kroos, auf den er am Dienstag trifft. Besonders die Ruhe des Real-Regisseurs beeindruckt Rüdiger.

"Er scheint eine emotionslose Person zu sein, oder? Immer mit dem gleichen Gesicht", meint der Verteidiger über seinen Teamkollegen aus der Nationalmannschaft und schwärmt: "Er ist ein großartiger Profi, der Knaller, ein fantastischer Spieler."