Im Hinspiel gab es in Budapest eine 0:2 Niederlage
Im Hinspiel gab es in Budapest eine 0:2 Niederlage © AFP/SID/FERENC ISZA
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Marco Rose geht die Herkulesaufgabe in der Champions League bei Manchester City mit Realismus, aber auch einer kleinen Resthoffnung an.

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Marco Rose geht die Herkulesaufgabe in der Champions League bei Manchester City mit Realismus, aber auch einer kleinen Resthoffnung an. "Das wird eine unglaublich schwierige Aufgabe, aber im Fußball sind schon viele Dinge passiert. An einem sehr, sehr guten Tag und vielleicht mit einer 1:0-Führung im Rücken kann immer auch was gehen", sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach am Montag.

Die Borussia hatte das "Heimspiel" gegen den Tabellenführer der englischen Premier League 0:2 verloren und benötigt am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) ebenfalls in Budapest ein kleines Wunder, um erstmals seit 1978 das Viertelfinale der Königsklasse zu erreichen. "Ich bin keiner, der an Wunder glaubt", sagte Rose, ein Weiterkommen wäre eher mit den Worten "mehr als außergewöhnlich" oder "Sensation" zu bezeichnen.

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Rose hatte zuletzt geäußert, angesichts der Pleitenserie in der Bundesliga lieber eine Trainingswoche zu haben als in der Champions League zu spielen, relativierte diese Aussage aber. "Wir vermitteln hier sicher nicht den Eindruck, dass das ein Freundschaftsspiel für uns ist. Das ist ein Champions-League-Spiel, und natürlich mit der Chance, in die nächste Runde zu kommen", sagte der 44-Jährige.

Personell kann Rose fast aus dem Vollen schöpfen, auch Weltmeister Christoph Kramer und Außenverteidiger Ramy Bensebaini kehrten am Montag ins Mannschaftstraining zurück.

Offen ist dagegen, ob Rose nach dem Spiel gemeinsam mit seinem Gegenüber Pep Guardiola das angekündigte Glas Wein wird trinken können. "Ich weiß nicht, ob es zu einem Glas Wein reicht. In Manchester hätte Pep wahrscheinlich ein nettes Zimmer um die Ecke gehabt. Aber vielleicht hat er hat eine Flasche dabei, ich schau mal", sagte Rose.