Coltescu als Vierter Offizieller beim Rassismus-Eklat
Coltescu als Vierter Offizieller beim Rassismus-Eklat © AFP/SID/FRANCK FIFE
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Nach dem Rassismus-Eklat während eines Champions-League-Spiels wird Sebastian Coltescu in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.

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Nach dem Rassismus-Eklat während eines Champions-League-Spiels im vergangenen Dezember wird der beteiligte Vierte Offizielle in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.

Der Rumäne Sebastian Coltescu wurde wegen "unangebrachten Verhaltens" am Rande des Duells zwischen Paris St. Germain und Istanbul Basaksehir bis zum 30. Juni gesperrt. Einen Verstoß gegen Artikel 14 (Rassismus und anderes diskriminierendes Verhalten) stellte die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Europäischen Fußball-Union (UEFA) allerdings nicht fest.

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Gegen Linienrichter Octavian Sovre wurde keine Sperre ausgesprochen, beide müssen bis zum Sommer an einem Fortbildungsprogramm zur Thematik teilnehmen.

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Die Partie war am 8. Dezember unterbrochen und erst am Folgetag fortgesetzt worden. Das rumänische Schiedsrichtergespann hatte Istanbuls Assistenz-Coach Pierre Webo auf die Tribüne geschickt. Bei diesem Vorgang beschrieb Coltescu den Kameruner mit dem rumänischen Wort "negru" (schwarz), um ihn für den Schiedsrichter zu identifizieren. Dies war über die Außenmikrofone deutlich zu hören.