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Hansi Flick und Hasan Salihamidzic sind nicht immer einer Meinung. Nun geht der Bayern-Trainer verbal einen Schritt auf seinen Chef zu.

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Wie sehr brodelt es wirklich zwischen Hansi Flick und Hasan Salihamidzic?

Während der Sportvorstand des FC Bayern weiter schweigt, bezog Trainer Flick am Mittwochabend Stellung. Vor allem in Bezug auf die Differenzen bei Personalfragen.

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"Hudson-Odoi und Dest waren nicht nur meine Wunschspieler, es waren unsere Wunschspieler. Die wollten wir holen, aber es hat nicht geklappt", nannte Flick bei Sky beispielhaft zwei Personalien.

FC Bayern: Flick nimmt Salihamidzic in Schutz

Der 56 Jahre alte Erfolgstrainer erklärte, trotz teilweise unterschiedlicher Meinungen, Verständnis für Salihamidzic zu haben.

"Gerade in der Corona-Zeit ist es auch für einen Sportvorstand nicht einfach, Spieler zu holen. Dann haben wir gesagt, wir wollen in der Breite Spieler dazu nehmen. Das haben wie gemacht. Deshalb ist die Breite auch gut besetzt", erklärte der FCB-Coach.

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"Es ist auch zu lesen, dass Leroy (Sané, d. Red.) nicht mein Wunschspieler gewesen wäre, ich hätte eher Werner und Havertz gewollt. Ich hätte am liebsten alle drei. Das weiß Brazzo genauso", führte er weiter aus. "Aber wir haben uns alle für Leroy entschieden. Er zeigt, was für eine Qualität er hat."

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Flick-Forderung: Veto-Recht bei Transfers

Zwischen Flick und Salihamidzic gibt es immer wieder unterschiedliche Meinung zu diversen Spielern - bis heute. Weil sie gar nicht oder unregelmäßig spielen oder nicht gehalten werden.

Im Zentrum ihrer Konflikte: Lucas Hernández, David Alaba, Jérôme Boateng, Tiago Dantas, Marc Roca, Bouna Sarr, Thiago, Michael Cuisance und Sven Ulreich. Hinzukommt: Flick forderte in einem Interview ein Veto-Recht bei Transfers.

Dieses hat ihm der Verein bis heute nicht eingeräumt, wenngleich er bei allen Personalien mit eingebunden ist. Salihamidzic bleibt aber hauptverantwortlich für die Kaderplanung und ist spätestens seit seiner Beförderung in den Vorstand mit noch mehr Macht ausgestattet als zuvor in seiner Sportdirektor-Rolle.