Superstar Ronaldo verliert mit Juve in der Heimat
Superstar Ronaldo verliert mit Juve in der Heimat © AFP/SID/MIGUEL RIOPA
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Zweimal gepennt, aber doch noch aufgewacht: Cristiano Ronaldo darf mit Juventus Turin noch auf das Viertelfinale in der Champions League hoffen.

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Zweimal gepennt, aber doch noch aufgewacht: Superstar Cristiano Ronaldo darf mit Juventus Turin trotz Blitz-Gegentoren zu Beginn jeder Halbzeit noch auf das Viertelfinale in der Champions League hoffen. In seiner portugiesischen Heimat kassierte der fünfmalige Weltfußballer mit Italiens Serienmeister im Achtelfinal-Hinspiel beim FC Porto ein 1:2 (0:1), Federico Chiesa (82.) gelang spät das immens wichtige Auswärtstor.

Juventus reicht damit im Rückspiel am 9. März ein 1:0 zum Weiterkommen. Dabei sah es lange gar nicht gut aus für die uninspirierten Bianconeri: Mehdi Taremi brachte die Hausherren nach 63 Sekunden in Führung. Nach dem Seitenwechsel rollte der Ball gar nur 19 Sekunden, ehe Moussa Marega erhöhte. 

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Ronaldo (36) hat die Champions League in seiner überaus erfolgreichen Karriere bereits fünfmal gewonnen, darunter zwischen 2014 und 2018 viermal mit Real Madrid. Seit seinem Wechsel nach Italien war für ihn aber einmal im Viertel- und einmal im Achtelfinale Endstation.

Im Estadio do Dragao erwischte die Alte Dame, die in der Serie A nach neun Meisterschaften in Folge ihre Leichtigkeit verloren hat, einen klassischen Fehlstart. Torhüter Wojciech Szczesny spielte kurz zu Rodrigo Bentancur, der 23-jährige Uruguayer geriet unter Druck und patzte beim Rückpass auf den Polen - Taremi war wachsam und traf zur frühen Führung für Porto.

In der Folge rührten die Hausherren Beton an, und das können die Blau-Weißen: In der Gruppenphase blieb der 29-malige portugiesische Meister in fünf Spielen ohne Gegentor. Juventus fiel nicht viel ein, der 134-malige Champions-League-Torschütze Ronaldo fand kaum statt. Die einzige nennenswerte Chance vor der Pause hatte die Mannschaft des Trainer-Novizen Andrea Pirlo in der 41. Minute durch einen Fallrückzieher von Adrien Rabiot.

Der Halbzeitpfiff brach jeglichen aufkommenden Rhythmus bei den Italienern. Nach dem Wiederanstoß ließ Juventus die Gastgeber gleich wieder kombinieren, aus wenigen Metern kam Marega frei zum Abschluss. Turin hatte in der Folge deutlich mehr Ballbesitz, es fehlten aber lange die Ideen.