Jesse Marsch konnte dem Auftreten von Atlético Madrid wenig abgewinnen
Jesse Marsch konnte dem Auftreten von Atlético Madrid wenig abgewinnen © Imago
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München - Der FC Salzburg ist aus der Champions League ausgeschieden. Die Art und Weise der Niederlage bei Atlético Madrid löst bei Trainer Jesse Marsch Verärgerung aus.

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Der FC Salzburg hat am Mittwochabend 0:2 gegen Atlético Madrid verloren und ist damit aus der Champions League ausgeschieden. (Tabellen der Champions League)

Die Österreicher hätten gewinnen müssen, um das Achtelfinale zu erreichen. Atlético aber sicherte sich den Sieg auf altbekannte Art von Trainer Diego Simeone: mit weniger Spielanteilen und ungeheurer Effektivität. Atleticos 1:0 erzielte Mario Hermoso per Kopf nach einer Standardsituation. Den Schlusspunkt setzte Yannick Carrasco nach einem Konter.

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Salzburg hatte am Ende 18 Schüsse und 58 Prozent Ballbesitz - und stand am Ende trotzdem mit leeren Händen da.

Diese Tatsache macht die Niederlage für Salzburgs Trainer Jesse Marsch besonders schmerzhaft.

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Ohnehin erzürnte ihn die Spielweise der Madrilenen.

Marsch: "Das hat am Ende einen Effekt auf den Schiri"

"Ich muss sagen, dass die Gegner immer gefallen sind, wenn es einen Kontakt gab. Die Bank und alle Gegner schreien und das hat am Ende einen Effekt auf den Schiri."

"Sie haben ihre Art gespielt und wir haben unseren Fußball gespielt. Am Ende haben sie mit dieser Strategie gewonnen", fasste Marsch schließlich schmallippig zusammen. 

Salzburg bleibt zumindest die Qualifikation für die Europa League. Marsch nimmt es mit Fassung: "Dieses Turnier ist auch ein gutes Turnier, besonders in der Knock-out-Phase."