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München - Inter Mailand scheidet erneut in der Gruppenphase der Champions League aus, obwohl das Team von Antonio Conte alles in der eigenen Hand hat. Die Pressestimmen.

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Was für ein Debakel für Inter Mailand!

Allen Verschwörungstheorien zum Trotz hatte das Team von Antonio Conte es am Ende in der eigenen Hand, ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen. Doch ein müdes 0:0 gegen Schachtar Donezk beraubte die Nerazzurri aller Chancen. (Service: Tabellen der Champions League)

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Am Ende verfehlte Inter sogar die Qualifikation für die Europa League.

Die italienischen Medien gehen mit dem Conte-Team entsprechend hart ins Gericht, stellen sogar die Qualität der Mannschaft in Frage.

SPORT1 hat die internationalen Pressestimmen zum Inter-Debakel zusammengefasst.

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Italien:

Gazzetta dello Sport: Vergessen Sie die Angst vor den 'Biscotti' anderer Teams, Inter musste nur sich selbst fürchten, und wird es an sich selbst auslassen müssen. Immer und immer wieder. Mit dem Schicksal in der Hand werfen sie zum dritten Mal in Folge die Achtelfinalqualifikation weg. Das 0:0 gegen Schachtar, eine blutige Wunde für den Rest der Saison, bedeutet noch nicht einmal Europa League: Von nun an wird Antonio Conte die anderen spielen sehen."

Corriere dello Sport: "Der 'Biscotto' war in Madrid gefürchtet, und und doch war es Real, das die Borussia schlug. Was fehlte, war Contes Inter, das auf die erbittertste Art und Weise aus dem Europapokal flog und ein verhextes Heimspiel gegen Schachtar bestritt, das sich gut wehren und die Europa League sichern konnte."

La Repubblica: "Zum Sieg gezwungen, endet das Abenteuer im europäischen Spitzenwettbewerb der Mannschaft von Conte auf die schlimmste Weise: letzter Platz in Gruppe B und zusätzlich das Ausscheiden aus der Europa League." 

Corriere della Serra: "Inter ist raus, und es ist nicht leicht, die Mannschaft zu verteidigen. Sie gehen mit einem Punkt pro Spiel, einer negativen Tordifferenz und nur einem Sieg aus der Gruppe heraus. Gegen Schachtar, wo sie sich bis zu fünf gute Chancen erarbeiteten, hatten sie Pech, aber am Mittwochabend hatte sie nicht einmal eine echte europäische Persönlichkeit. Es ist ein Argument, das jedes Mal wieder auftaucht, wenn die Mannschaft gute Gegner findet: Sie schaffen es selten, zu überzeugen."

La Stampa: "Die Mannschaft von Antonio Conte ist die einzige italienische Mannschaft, die nicht in der Champions League antritt. Jetzt, nach zweimaligem vorzeitigen Ausscheidens mit Conte und einem mit Luciano Spalletti, müssen wir das internationale Niveau der Nerazzurri ernsthaft in Frage stellen."

England:

The Sun: "Die italienischen Giganten schnauften und keuchten 90 Minuten lang im San Siro und versuchten verzweifelt, den Sieg zu finden, den sie zum Weiterkommen brauchten. Und als die Mannschaft von Antonio Conte schließlich in den letzten Sekunden die klarste aller Chancen erhielt, wurde sie von Hauptmann Lukaku zunichte gemacht."

Spanien:

Marca: "In Madrid wurde so viel über 'Biscotto' gesprochen, und am Ende gab es die Entscheidung in Mailand. Inter und Schachtar hatten die Qualifikation für das Achtelfinale der Champions in der Hand. Beide schafften es jedoch nicht, ein Tor zu erzielen, das ihnen zum Ruhm verholfen hätte."

AS: "Inter's Katastrophe: Unentschieden und letzter Platz. In Madrid gab es kein 'Biscotto', dennoch schied Inter schied aus der Champions League aus und beendete heute eine katastrophale europäische Saison."