Stephanie Frappart war am Mittwochabend die erste Schiedsrichterin der Champions League. Sie pfiff die Partie zwischen Kiew und Juventus
Stephanie Frappart war am Mittwochabend die erste Schiedsrichterin der Champions League. Sie pfiff die Partie zwischen Kiew und Juventus © Getty Images
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Stephanie Frappart schreibt als erste Unparteiische der Champions League Geschichte. Schiedsrichter-Pionierin Bibiana Steinhaus jubelt über die Nominierung.

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Stephanie Frappart hat am Mittwochabend in der Champions League Fußball-Geschichte geschrieben. Die Französin ist die erste Schiedsrichterin, die eine Partie in der Königsklasse leitet

Die 36-Jährige wurde für das Königsklassen-Duell zwischen Juventus Turin und Dynamo Kiew als Spielleiterin eingeteilt.

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Für Bibiana Steinhaus ist diese Entscheidung ein Grund zur Freude. "Es ist großartig. Ich freue mich riesig für sie, dass ihr diese Ehre zu teil wird und die UEFA nicht nur im fußballerischen Wettbewerb auf Leistung setzt, sondern auch bei den Schiedsrichtern die Besten nominiert. Dazu gehört sie auf jeden fall", sagte die erste Profi-Schiedsrichterin Deutschlands bei einer Live-Schalte im SPORT1-Fantalk.

Steinhaus lobt Frapparts Nominierung

Die Ex-Unparteiische, die ihre Karriere nach 23 Bundesligaspielen und 92 Ansetzungen in der 2. Liga beendet hat und nun als Video-Assistentin im Einsatz ist, kennt ihre französische Kollegin gut.

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Deshalb war Steinhaus auch wenige Minuten vor dem Anpfiff noch sehr entspannt und prophezeite eine gute Leistung. "Sie hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie es kann. Sie war bei internationalen Frauenwettbewerben, ist in der ersten französischen Liga aktiv und war beim europäischen Supercup. Das ist eine konsequente Nominierung." 

Steinhaus beschrieb ihre Kollegin und wies auf die "Coolness, Gelassenheit und die überragende Fitness" hin.

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Steinhaus galt während ihrer Laufbahn in Europa als Pionierin, schaffte den Sprung auf die europäische Bühne aber nie als Hauptverantwortliche für ein Spiel bei den Männern. 

"Für mich war es der richtige Moment, um meine Prioritäten zu verändern. Wir haben Türen aufgestoßen. Nun können die nächsten durch diese Türen gehen", erklärte die 41-Jährige.