Fallrückzieher! Breel Embolo von Borussia Mönchengladbach feiert ein Traumtor gegen Schachtar Donezk
Fallrückzieher! Breel Embolo von Borussia Mönchengladbach feiert ein Traumtor gegen Schachtjor Donezk © Imago
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Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach feiert gegen Schachtjor Donezk ein Schützenfest und stößt in der Champions League das Achtelfinal-Tor weit auf. Breel Embolo zaubert sich aus der Torkrise.

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Fallrückzieher-Tor und Gala-Vorstellung: Borussia Mönchengladbach hat in der Champions League mit einem lockeren 4:0 (3:0) gegen Schachtjor Donezk und einem überragenden Breel Embolo das Tor zum Achtelfinale weit aufgestoßen. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Das Team von Trainer Marco Rose gewann auch das Heimspiel gegen den ukrainischen Meister unerwartet klar und bleibt in der schwierigen Gruppe B Tabellenführer. (Tabelle der Champions League)

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"Wir haben ein Champions-League-Spiel gegen eine gute Mannschaft mit 4:0 gewonnen, also haben wir wohl einiges richtig gemacht", sagte ein zufriedener Rose bei DAZN. "Wir haben in den ersten Spielen gute Erfahrungen gesammelt. Jetzt haben wir es selbst in der Hand, ins Achtelfinale zu kommen und sie sollten wir mit allem was wir haben versuchen wahrzunehmen."

"Typisch Breel!"

Kapitän Lars Stindl (17., Foulelfmeter), Nico Elvedi (34.), Embolo (45.+1) per Fallrückzieher und Oscar Wendt (77.) trafen in einer einseitigen Partie für die Borussia, die schon am Dienstag mit einem Heimsieg gegen Inter Mailand den erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase perfekt machen kann.

Das Tor von Embolo stach dabei als absolutes Highlight hervor, der Schweizer hatte zuvor acht Spiele in Folge nicht getroffen. "Die Trainer haben immer gesagt, wie wichtig ich bin. Dass das Ding auf diese Art reinfällt, da werden wieder alle sagen: 'Typisch Breel!' Den mache ich und die einfachen nicht", sagte Embolo nach der Partie. 

"Das hat mich sehr gefreut. Der Junge hat noch nicht getroffen diese Saison. Ich habe aber schon nach dem letzten Spiel gesagt, dass er sehr viel arbeitet und viele gute Dinge für unser Spiel macht. Und heute hat er die richtige Antwort gegeben", lobte Rose seinen Schützling. 

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Der Bundesligist überzeugte im leeren Borussia-Park mit großer Spielfreude und bleibt in der "Hammer-Gruppe B" mit Inter und Real Madrid ungeschlagen. (Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Drei Wochen nach dem klaren 6:0-Sieg im Hinspiel knüpfte die Borussia vor der Pause nahtlos an den starken Auftritt in Kiew an. "Donezk wird ein anderes Gesicht zeigen", hatte Rose vor dem Anstoß gewarnt, doch auf dem Rasen gab sein Team den Ton an. Mit frühem Gegenpressing erstickten die Fohlen die Bemühungen der Ukrainer im Keim, die erste eigene Gelegenheit vergab der in die Startelf zurückgekehrte Marcus Thuram (3.).

Für Stindl schließt sich der Kreis

Weil auch der Einsatz der Platzherren stimmte, verging den mit fünf gebürtigen Brasilianern spielenden Gästen schnell die Lust. Nationalspieler Florian Neuhaus vergab die nächste Großchance (10.), ehe Stindl vom Punkt sicher zur Führung traf. Vorausgegangen war ein Foul von Sergej Krywzow an Thuram.

Für Stindl schloss sich damit ein Kreis: Auf den Tag genau fünf Jahre zuvor hatte er beim 4:2 gegen den FC Sevilla doppelt getroffen, seither hatte Gladbach in der Gruppenphase der Königsklasse kein Heimspiel mehr gewonnen. Das sollte sich ändern.

Denn beflügelt von der Führung blieb die Borussia im Vorwärtsgang. Embolo traf aus 20 Metern den Pfosten (21.) - der Schweizer begann im Sturm für den im Hinspiel dreimal erfolgreichen Alassane Plea, der nach überstandener Corona-Infektion erst nach der Pause eingewechselt wurde. Das 2:0 markierte indes ein Innenverteidiger: Nach einem Eckball von Stindl köpfte Elvedi ins kurze Eck ein.

Doch damit nicht genug: Auch bei Embolo platzte nach zuletzt vielen vergebenen Chancen der Knoten - und wie. Der in der Bundesliga noch torlose Stürmer traf mit einem Fallrückzieher aus vier Metern. Ähnlich wie im Hinspiel war somit schon zur Pause alles klar. Die Spieler von Donezk, immerhin Europa-League-Halbfinalist der vergangenen Saison, gingen mit hängenden Köpfen in die Kabine.

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Die zweite Halbzeit begann mit einer Druckphase der Gäste, aus der Gladbach sich nur mit Mühe löste. Vor allem Matthias Ginter musste mehrfach in brenzligen Situationen klären. Als der Druck verflogen war, kontrollierte die Borussia das nun überschaubare Spiel. Verteidiger Wendt durfte dabei noch per Freistoß erhöhen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)