Die Niederlage gegen Manchester United wirft bei Thomas Tuchel Fragen auf
Die Niederlage gegen Manchester United wirft bei Thomas Tuchel Fragen auf © Imago
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Thomas Tuchel wundert sich über die Champions-League-Niederlage seiner Pariser. Der blutleere Auftritt seiner Mannschaft ist dem deutschen Trainer ein Rätsel.

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Trainer Thomas Tuchel von Frankreichs Meister Paris Saint-Germain hat sich nach dem verpatzten Start in die Champions League überrascht gezeigt.

"Es war eine Vorstellung ohne Intensität, ohne Aggressivität, ohne Balleroberungen, ohne Gegenpressing. Das war ein bisschen merkwürdig. Ich weiß nicht, warum", sagte Tuchel nach der 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Manchester United am Dienstag zum Auftakt der Gruppenphase. 

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Tuchel sei "überrascht, weil wir gut waren in den Spielen davor und im Training", sagte er. PSG, in der Vorsaison im Königsklassen-Finale dem FC Bayern München unterlegen, spielt in der Gruppe H noch gegen RB Leipzig und Istanbul Basaksehir.

Tuchel: Es war zu ruhig in der Kabine

Gegen die Türken geht es schon am kommenden Mittwoch und dort will Tuchel eine Steigerung sehen. "Wir müssen uns verbessern, denn es ist klar, dass wir nicht zufrieden mit unserer Leistung sind", sagte er: "Aber es ist noch nicht an der Zeit, öffentlich zu kritisch zu sein."

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Gerade in der ersten Halbzeit sah Tuchel ein schwaches Pariser Team. Bruno Fernandes (23.) hatte Manchester per Elfmeter in Führung geschossen, und Marcus Rashford (87.) besiegelte die Pariser Niederlage kurz vor Schluss.

Dazwischen hatte ein Eigentor von Anthony Martial (55.) PSG wieder ins Spiel gebracht. Tuchel hatte offenbar schon vor dem Spiel etwas gespürt.

"Die Atmosphäre in der Umkleidekabine vor dem Match war etwas zu ruhig", berichtete er: "Ich hatte ein komisches Gefühl. Normalerweise läuft viel Musik auf höchster Stufe. Es war sehr still dort - zu still."