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München - Das erneute Turiner Ausscheiden in der Königsklasse hat Gerüchte über einen Wechsel des Superstars wieder angefacht. Juventus-Boss Agnelli schreitet ein.

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Es hat wieder nicht sein sollen. Auch im zweiten gemeinsamen Jahr haben Cristiano Ronaldo und Juventus das Ziel verfehlt, endlich den ersten Champions-League-Titel seit 1996 nach Turin zu holen.

Das Aus im Achtelfinale gegen Olympique Lyon trotz eines 2:1-Erfolgs im Rückspiel ließ den zweifachen Torschützen tief enttäuscht zurück.

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Und fachte jüngste Gerüchte neu an, der 35-Jährige könne sich trotz Vertrags bis 2022 von der alten Dame abwenden und zu Paris Saint-Germain wechseln.

Das französische Fachblatt France Football hatte berichtet, Ronaldo zweifle daran, dass er mit Juve die Champions League gewinnen könne.

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Andrea Angnelli verlor daher nach dem Turiner K.o. keine Zeit, die Gerüchte einzufangen. "Ronaldo wird weiter bei uns bleiben", erklärte der Juventus-Präsident bei Sky Italia.

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"Ich bin sicher, dass er auch in der nächsten Saison noch für uns antreten wird. Er ist eine tragende Säule unserer Mannschaft, daran wird sich auch nichts ändern."

Sarri muss offenbar gehen

Für Trainer Maurizio Sarri gilt das nicht mehr. Schon am Samstag trennte sich Juventus von dem eigenwilligen Übungsleiter

"Nach einer sehr schwierigen Saison steht ein bittersüßes Ende", hatte Klubboss Andrea Agnelli angesprochen am Freitagabend auf den Trainer angesprochen gesagt.

"Mit der neunten Meisterschaft in Serie haben wir ein fantastisches Kapitel Fußballgeschichte mit Maurizio Sarri geschrieben. In der Champions League ist es für uns, für die Spieler, für die Fans aber enttäuschend."

Juve werde einige Tage brauchen und dann "eine Gesamtbewertung vornehmen". Diese scheint nun schneller als erwartet ein konkretes Ergebnis hervorgebracht zu haben.

Sarri selbst hatte am Abend nach dem fruchtlosen Sieg gegen Lyon noch gehofft, weitermachen zu dürfen. 

"Ich habe einen Vertrag und ich werde ihn respektieren", sagte Sarri, dessen Kontrakt noch bis 2022 lief. "Ich denke nicht, dass Führungskräfte auf diesem Niveau ihre Entscheidung auf der Grundlage nur eines Spiels treffen werden."

Er habe daher auch keine besonderen Erwartungen für das Treffen mit der Klubspitze. Es werde eine Saisonbilanz gezogen, meinte Sarri, "und jeder wird zu Wort kommen". Auf Sarris Replik schien Juventus letztlich wohl aber keinen gesteigerten Wert zu legen.