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München - Kylian Mbappé ist eine der großen Gefahren für den FC Bayern im Champions-League-Finale. Kingsley Coman hat schon Ideen, wie man den Superstar einbremsen kann.

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Die Sorgen des FC Bayern vor dem Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain (Champions League, Finale: PSG - FC Bayern, So. ab 21 Uhr im LIVETICKER) tragen vor allem zwei Namen: Neymar und Kylian Mbappé.

Zumindest was letzteren angeht, haben die Münchner jedoch einen Experten in ihren Reihen, der ganz genau weiß, wie man den französischen Weltmeister stoppen kann.

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"Ich habe schon des Öfteren mit ihm zusammengespielt, also werde ich versuchen, meinen Teamkollegen so viele Tipps wie möglich zu geben", sagte Mbappés Landsmann Kingsley Coman am Donnerstag bei einer internationalen Presserunde.

Coman erklärt Mbappés Stärken

Der 24-Jährige, der in der Jugend von PSG ausgebildet wurde, setzt zudem auf die Videoanalysen von Hansi Flick, mithilfe derer die Bayern "versuchen werden, ihn zu stoppen".

Über Mbappés Stärken sagte Coman: "Kylian ist ein offensiver Spieler, der viele Dinge kreiert. Man muss ihn unter Druck setzen und dafür sorgen, dass er so wenig Bälle wie möglich bekommt."

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Erfreut äußerte sich der Flügelspieler der Bayern über seine Landsleute beim deutschen Rekordmeister.

"Es fühlt sich gut an, im Alltag ein bisschen Französisch sprechen zu können", meinte Coman, den die Anhäufung französischer Profis in München aus einem Grund nicht verwundert: "Frankreich ist im Moment auf dem Gipfel des Fußballs, ist Weltmeister und hat immer mehr gute Spieler. Da ist es normal, dass ein Klub wie Bayern, der die großen Titel gewinnen will, sich für sie interessiert."

In Coman, Corentin Tolisso, Benjamin Pavard, Lucas Hernández, Michael Cuisance und Tanguy Kouassi stehen derzeit sechs Franzosen im Kader der Münchner.

Coman zuletzt hinter Gnabry und Perisic

Zu seinen eigenen Einsatzchancen im Finale äußerte sich Coman, der zuletzt auf den offensiven Außenbahnen Serge Gnabry und Ivan Perisic den Vortritt lassen musste, eher verhalten.

Als er im Viertelfinal-Rückspiel gegen Chelsea wegen muskulärer Probleme ausgefallen sei, habe Perisic "ein gutes Spiel gemacht und der Trainer ist bei dieser Logik geblieben. Auf diesem Niveau gibt es keine Befindlichkeiten, ob Stammspieler oder nicht, jeder muss gewinnen wollen."

Ob er 90 Minuten auf dem Platz stehe oder weniger, spiele für ihn letztlich keine Rolle. "Wenn ich über 30, 45 oder 70 Minuten alles geben muss, dann werde ich das tun", versprach Coman.