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Lissabon - An Dayot Upamecano ist im CL-Viertelfinale kein Vorbeikommen für Atlético. Leipzig-Trainer Nagelsmann beweist ein goldenes Händchen. SPORT1-Einzelkritik.

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Magischer Abend für RB Leipzig!

Dank Joker Tyler Adams hat das Team von Trainer Julian Nagelsmann tatsächlich Atlético Madrid geknackt und steht beim ersten Einzug in die K.o.-Phase der Champions League direkt im Halbfinale.

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Abwehr-Boss Dayot Upamecano verdient sich nicht nur ein Sonderlob von Gary Lineker, sondern auch eine Top-Note.

Die SPORT1-Einzelkritik der Leipzig-Spieler:

PETER GULÁCSI: Was für ein Rückhalt! Der RB-Kapitän wehrte fast alles ab, was auf ihn einprasselte. Erst einen Kopfball von Savic (10.), dann einen strammen Schuss von Carrasco. Auch ansonsten immer hellwach. Beim Elfmeter-Tor von João Felix (platziert geschossen) fast dran, aber machtlos. SPORT1-Note: 1,5

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MARCEL HALSTENBERG: Das tat schon beim Hinsehen weh! In der 35. Minute prallte er in der Luft mir Savic zusammen und musste noch auf dem Platz verarztet werden. Der Nationalspieler biss auf die Zähne und lieferte ein ordentliches Spiel ab. Hatte früh die Möglichkeit zum 1:0, verzog aber freistehend (3.). Klärte in den Schlusssminuten viele brenzlige Bälle. SPORT1-Note: 2,5

DAYOT UPAMECANO: Leipzigs Abwehr-Boss! An Upamecano war in der Defensive kein Vorbeikommen. Immer wieder wagte er auch wichtige Vorstöße, den RB zu Raumgewinne verhalfen. Zweikämpfe scheute er ohnehin nicht. Das Loblied von England-Legende Gary Lineker ist hochverdient. SPORT1-Note: 1

LUKAS KLOSTERMANN: Der Nationalspieler hatte in der Dreierkette auf der rechten Seite vor allem in der ersten Hälfte Probleme mit Carrasco. Nach 70 Minuten brachte er den eingewechselten und auffälligen João Felix im Strafraum zu Fall. Der Gefoulte traf zum 1:1 (71.). SPORT1-Note: 4

ANGELINO: Die Leihgabe von Manchester City ackerte wie gewohnt auf der linken Außenbahn und war vorne wie hinten zu finden. Er hielt das Spiel schnell, weil er oft im ersten Kontakt spielte. Stark, wie er vor dem 2:1 den goldenen Torschützen Adams anspielte. SPORT1-Note: 2

KEVIN KAMPL: Im Zentrum bestimmte Kampl das Tempo von RB. Der Slowene ließ sich immer wieder als Anspielstation der Dreierkette nach hinten fallen und wirkte sehr ballsicher. Gutes Spiel von ihm. SPORT1-Note: 2,5

KONRAD LAIMER (bis 72. Minute): Wie Angelino auf links, ackerte Laimer auf der rechten Seite. Immer wieder war er aber auch im Zentrum zu finden. Hatte nicht die ganz großen Aktionen, spielte aber solide. SPORT1-Note: 3

CHRISTOPHER NKUNKU (bis 83.): Der 22-jährige Franzose war in der ersten Hälfte sehr aktiv und wurde von seinen Mitspieler immer wieder gesucht. In den letzten Aktionen war er aber oftmals nicht konsequent genug. In Hälfte zwei war weniger von ihm zu sehen. SPORT1-Note: 3,5

DANI OLMO (bis 83.): Wie aus dem Nichts erzielte ausgerechnet Leipzigs Spanier das 1:0 per Kopf (50.). Zuvor flankte Sabitzer mustergültig. Ansonsten war von Olmo nicht so viel zu sehen in der Offensive. SPORT1-Note: 2,5

MARCEL SABITZER (bis 90.): Der Österreicher flankte herrlich auf den Kopf von Olmo, der zum 1:0 einnickte. Mit einem traumhaften Außenrist-Pass bereitete er den Weg zum 2:1. Auch sonst war Sabitzer ein Aktivposten und leitete viele Angriffe von RB ein. SPORT1-Note: 1,5

YUSSUF POULSEN: Als Einzelspitze hatte er vor allem gegen Savic und Giménez oft einen schweren Stand. Hielt aber immer wieder wichtige Bälle fest und scheute auch keinen Zweikampf in der Luft. Im Abschluss aber oft unglücklich. SPORT1-Note: 2,5

TYLER ADAMS (ab 72.): Laimer ging für ihn vom Feld und Adams traf abgefälscht zum alles entscheidenden 2:1-Siegtreffer (88.). Sein erstes Tor in der Champions League. Was für ein Händchen von Nagelsmann! SPORT1-Note: 1,5

AMADOU HAIDARA (ab 83.): Kam für Nkunku, aber für eine Benotung zu spät.

PATRIK SCHICK (ab 83.): Der Tscheche, den Leipzig gerne behalten will, kam für eine Benotung ebenfalls zu spät.

NORDI MUKIELE (ab 90.): Kam in den Schlussminuten für den angeschlagenen Sabitzer ins Spiel.