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Karl-Heinz Rummenigge schwärmt zuletzt vom neuen Finalmodus in der Champions League. Doch UEFA-Präsident Aleksander Ceferin bremst mögliche Reform-Ideen.

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Das Finalturnier um den Champions-League-Titel soll nach Ansicht von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin eine einmalige Ausnahme bleiben.

"Dieses Turnier mag interessant sein. Aber ich glaube nicht, dass wir das in der Zukunft durchführen können. Dafür ist im Kalender kein Platz", sagte der Slowene der Nachrichtenagentur AFP in Lissabon.

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Wegen der langen Unterbrechung durch die Corona-Pandemie spielen seit Mittwoch in Lissabon acht Teams in nur zwölf Tagen den Titel der Königsklasse aus. "Ich wüsste nicht, wo im Mai ich künftig ein solches Turnier über ein oder zwei Wochen unterbringen könnte", sagte Ceferin.

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Rummenigge lobt neuen Final-Modus

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte das Format des aktuellen Wettbewerbs zuletzt ausdrücklich gelobt.

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"Der Modus wird wie eine Bombe einschlagen. Bei zwei Spielen setzt sich aus Erfahrung eigentlich immer die bessere Mannschaft durch, in einem Spiel ist alles möglich", sagte er. Gleichzeitig hatte Rummenigge aber auch vor Änderungen wie etwa einer Aufblähung der Champions League gewarnt.

Das diesjährige Finale hätte eigentlich schon Ende Mai in Istanbul ausgetragen werden sollen. Die türkische Metropole soll nun das Endspiel 2021 ausrichten, falls die Pandemie bis dahin unter Kontrolle ist.

"Ich bin von Natur aus optimistisch. Ich glaube, dass die Dinge ab nächstem Jahr besser laufen und wir den normalen Fußball zurückhaben werden - den guten alten Fußball mit Zuschauern", sagte Ceferin.

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Ceferin rechnet mit Fans bei der EM

Auch für die auf 2021 verschobene EM rechnet Ceferin mit Fans. Am Format mit Spielen in zwölf europäischen Städten will er daher auch vorerst festhalten.

"Wir haben noch Zeit, darüber nachzudenken. Nach jetzigem Stand bleiben wir bei dem Format. Und wir hoffen und glauben, dass wir auch wieder Zuschauer in den Stadien haben werden", sagte Ceferin.