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Lissabon - Bayerns historische Abreibung für Barca schlägt in den internationalen Medien hohe Wellen. Der Abgesang auf die Katalanen steht einer Huldigung der Flick-Elf gegenüber.

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Mit einem historischen 8:2-Sieg gegen den FC Barcelona hat der FC Bayern München das Halbfinale der Champions League erreicht. Während der deutsche Rekordmeister eine wahre Machtdemonstration auf den Lissaboner Rasen zauberte, blamierten dich die Katalanen bis auf die Knochen.

Entsprechend hart gehen die internationale Medien Barca um, während die Bayern in den Himmel gehoben werden.

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SPORT1 zeigt eine Auswahl von Pressestimmen aus Spanien, England, Frankreich und Italien.

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AS (Spanien): "Historisches Massaker für Barca. Bayern rollt wie eine Dampfwalze über Barcelona und erzielt in beiden Halbzeiten vier Tore. Sogar Coutinho trifft doppelt. Barca liegt in Trümmern. Barca wird von Bayern erniedrigt und lächerlich gemacht. Barcelona ist am Ende. Selbst Messi war völlig überfordert. Sie waren inkompetent, konnten in keinem Aspekt gegenhalten. Die Spieleröffnung Barcas war eine griechische Tragödie. Barcelona hat jetzt in der Hölle eingecheckt. Mamma Mia Alphonso! Er beweist, dass er einer der weltbesten linken Verteidiger ist. Bayern steckt Barca in den Schredder."

SPORT (Spanien): "Historische Lachnummer. Ein lächerliches Barcelona erleidet seine größte Niederlage in Europa. Bayern zieht Barca nackt aus. Barcelona kaum wiederzuerkennen: Kein Fußball, kein Kampfgeist und würdelos. Bayern, in allen Aspekten überlegen, macht Barca zur Schnecke. Es ist in Lissabon die schwärzeste Stunde der Geschichte Barcas. Ter Stegen war nicht wiederzuerkennen. Er strahlte keine Ruhe aus. Bayern hatte kein Erbarmen, Barca war eine Puppe in deren Händen. Was wir gesehen haben ist ein authentisches Waterloo."

MARCA (Spanien): "Eine historische Demütigung für Barca. Auf Wiedersehen Setién, aber auch viele weitere werden gehen müssen. Für Barca war es eine leere Saison mit dem größten Debakel in ihrer Geschichte in Europa. Zeit zum Nachdenken, ein Blick auf das Vereinskonten und sehen, was getan werden kann. Ein Personal, das in die Jahre gekommen ist und dringend einer Veränderung bedarf. Und das vielleicht an allen Fronten, denn auch das Management des vergangenen Jahres muss analysiert werden.

"Der Deutsche Meister wütet in Lissabon"

MUNDO DEPORTIVO (Spanien): Zum dritten Mal in Folge hat Barça in der Champions League einen historischen Narren aus sich gemacht. Als es den Anschein hatte, dass der von Rom und Anfield im Negativen nicht übertroffen werden konnte, kam die nächste Nacht noch viel erniedrigender als die beiden vorherigen. Das 2:8 ist ein Ergebnis, das es in der jüngeren Geschichte nicht nur bei Barça, sondern im gesamten Wettbewerbs noch nie gegeben hat. Die Spieler, die diesem Klub zu seinem größten Ruhm verholfen haben, boten ein für einen jahrhundertealten Klub wie Barça unwürdiges Schauspiel. Die heutige Demütigung ist die schmerzlichste seit vielen Jahren.

THE SUN (England): "Barcelona wurde vom unaufhaltsamen deutschen Meister, der alles auf seinem Weg zermalmte, zu einem blutigen Brei gestampft. Lionel Messi kennt sich mit völlger Demütigung aus. Doch nachdem er sein Leben lang Spieler selbst in die Hölle geschickt hat, stand er nun auf der anderen Seite."

DAILY MAIL (England): "Es gibt Ergebnisse, bei denen es um mehr als nur Zahlen geht. Sie werden zu Aussagen, Offenbarungen, Wendepunkten, bewirken Veränderungen, markieren das Ende einer Ära. Deutschland - Brasilien 7:1. Bayern München - Barcelona 8:2. Ein Klub von Barcelonas Größe darf einfach nicht mit acht Gegentoren verlieren, nicht in einer solchen Situation. Nichts an Bayerns Ansatz war zynisch. Sie waren einfach besser, schnell im Gegenangriff, intelligenter, mutiger, stolzer, fleißiger, entschlossener - in jeder Hinsicht das Team, das es in diesem Wettbewerb zu schlagen gilt."

THE GUARDIAN (England): "Brillante Bayern zerstören düsteres Barça. Die Deutschen fügen Barcelona eine historische und demütigende Niederlage in der Champions League zu."

"Bayern sprengt Barca in die Luft"

GAZZETTA DELLO SPORT (Italien): Es sollte ein Duell der Giganten sein, es wurde eine Deutschstunde. Eine sportliche Erniedrigung. Bayern ist heute eindeutig stärker als ein in Unordnung befindliches Barcelona, dem es ein furchterregendes 8:2 beschert. Es ist organisierter, mehr Team, mehr überzeugt von seiner taktischen Identität. Mehr alles. In Lissabon beendete Barca eine Saison ohne Titeln mit einer historischen Blamage. Die Bayern hingegen verstärken nach dem Gewinn der Bundesliga und des deutschen Pokals ihre Kandidatur für das Triple. Ex-Trainer Guardiola wird, wenn Lyon es zulässt, das nächste Hindernis sein.

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CORRIERE DELLO SPORT (Italien): Bayern München demütigt Barcelona von Anfang bis Ende und warten jetzt auf das siegreiche Team aus Manchester City gegen Lyon. Die Bayern sind in allem überlegen und qualifizieren sich dank ihrer Offensivkraft und der defensiven Peinlichkeit von Barca, das schließlich aufgibt, kapituliert und tragisch unter den Schlägen der Bayern fällt. Unter den Protagonisten des Abends ist auch Ivan Perisic: Der ehemalige Inter-Spieler, besonders inspiriert, leitet das erste Tor und erzielt das 2:1. Für die Blaugrana ist es eine Saison zum Vergessen, die mit null Titeln endet.

L'EQUIPE (Frankreich): "Eine historische Lektion. Bayern demütigt Barça und erreicht das Halbfinale. Beeindruckend und rücksichtslos hat der FC Bayern den FC Barcelona am Freitagabend im Estádio da Luz komplett auseinandergeschossen (8:2). Die Deutschen klettern in die Runde der letzten Vier und warten nun im Halbfinale auf Olympique Lyon oder Manchester City. Was für ein Gemetzel!"

Le FIGARO (Frankreich): "Die unglaubliche Wucht der Bayern, die höchste Klatsche für Barca. Bayern ohne Erbarmen. München hat ein Trommelfeuer nach allen Regeln der Kunst veranstaltet."

LE MONDE (Frankreich): "Bayern sprengt Barcelona in die Luft. Jetzt sind sie wie nie zuvor Favorit auf den Titelgewinn. Nach einem zuvor nie erlebten Debakel reisen die Katalanen aus Lissabon ab."