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München - Timo Werner will offenbar in der Champions League nicht mehr für RB spielen. Einem Medienbericht zufolge plant er, bereits im Juli nach London umzusiedeln.

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RB Leipzig hat eventuell ein großes Problem. Das vielleicht größte Spiel seines kurzen Bestehens muss nach Informationen der Bild bereits ohne Timo Werner bestritten werden.

Denn der Topstürmer wolle nur noch die Bundesliga für die Sachsen zu Ende spielen und danach zum FC Chelsea wechseln.

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Nach SPORT1-Informationen steht der Deal kurz vor dem Abschluss. Werner kann Leipzig aufgrund einer Ausstiegsklausel verlassen.

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Dem Bericht zufolge will Werner Leipzig unmittelbar nach Ende der Bundesliga (27. Juni) in Richtung London verlassen.

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Nagelsmann: "Er hat noch nirgends anders unterschrieben"

Chelsea spielt noch die Premier League bis zum 26. Juli, wann Werner dort einsteigen würde, müsste noch geklärt werden. Für das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale der Blues gegen den FC Bayern München ist er nicht spielberechtigt.

Werners Noch-Trainer geht jedenfalls weiter fest davon aus, dass sein Stürmer für die Königsklasse bereitstehen wird.

"Er ist aktuell ganz normal in meinen Planungen drin, dass er in der Champions League spielt. Er ist unser Spieler und hat noch nirgends anders unterschrieben", sagte Julian Nagelsmann. "Letztendlich weiß der Spieler wie sehr ich ihn mag, und was ich von ihm halte als Fußballer. Deswegen spielt er jede Woche und hat auch gespielt, wenn er mal eine Halbzeit schlechter gespielt hat als er kann. Und das ist Bestätigung genug."

Die UEFA will am Mittwoch entscheiden, wie und wo die Königsklasse zu Ende gebracht wird – höchstwahrscheinlich im August in Lissabon. Auch zu den Vertragssituationen der Spieler soll eine Stellungnahme folgen. Erwartet wird die Empfehlung, mit den alten Kadern anzutreten.

Interessant wird es bei Wechseln wie Werner. Wer letztlich über Vertragsdauer, Versicherung usw. entscheidet, ist noch offen. Auch deshalb bleibt Nagelsmann gelassen: "Dann werden sich beide Parteien zusammensetzen und schauen, wie es weitergeht. Momentan gibt es keine Regularien."