Im Halbfinale gegen Juventus Turin sah Paul Scholes eine verhängnisvolle Gelbe Karte
Im Halbfinale gegen Juventus Turin sah Paul Scholes eine verhängnisvolle Gelbe Karte © Imago
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Paul Scholes verpasst gesperrt das Champions-League-Finale 1999. Im Halbfinale gegen Juventus sieht er Gelb - wegen des Verhaltens des Gefoulten.

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1999 war das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte von Manchester United. Als erster englischer Verein gewannen die Red Devils das Triple, bestehend aus Meisterschaft, FA Cup und Champions League. 

Das denkwürdige Champions-League-Finale gegen den FC Bayern München (2:1) in Barcelona erlebte einer der besten Spieler nur von der Tribüne aus: Paul Scholes. 

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Der Mittelfeldspieler war nach einer Gelben Karte im Halbfinal-Rückspiel gegen Juventus gesperrt.

Über die Umstände dieser Gelben Karte kann sich der heute 45 Jahre alte Scholes auch 21 Jahre später noch aufregen. Er gibt vor allem dem Gefoulten, dem heutigen französischen Weltmeister-Trainer Didier Deschamps, die Schuld daran, dass er für sein Vergehen Gelb sah. 

Scholes: "Er schrie wie ein Baby"

"Es war direkt vor dem Schiedsrichter. Er schrie wie ein großes Mädchen, wie ein großes Baby. Das hat mir natürlich nicht geholfen", sagte Scholes dem Podcast A Goal in One

Scholes, der elf Mal zum Gewinn der Premier League beitrug und 1999 und 2008 mit United die Champions League holte, glaubt immer noch nicht, dass er für das Foul an dem Franzosen überhaupt hätte Gelb sehen müssen. "Ich habe ihn getacklet und ich habe es ein paar Mal gesehen. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es ein Foul war", sagte Scholes.

"Durch sein Schreien bin ich gesperrt worden und habe das Finale verpasst. Vielleicht hätte ich im Finale aber nicht gespielt, man weiß es nie", erinnerte sich Scholes an einen der traurigsten Momente seiner Karriere zurück. 

Im für ihn verhängnisvollen Halbfinal-Rückspiel in Turin war Scholes von Trainer Alex Ferguson erst gut 20 Minuten vor Schluss eingewechselt worden.