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München - Die UEFA will die restlichen Champions-League-Partien wohl an einem Standort als Blitzturnier stattfinden lassen. Profitieren könnten drei Bundesliga-Stadien.

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Die Champions League könnte in diesem Jahr zu einer rein deutschen Angelegenheit werden.

Da der ursprüngliche Final-Gastgeber Istanbul aufgrund der Corona-Pandemie offenbar zurückzieht, hat die UEFA den Nationalverbänden am Mittwoch laut Bild die Ausschreibungsunterlagen für das geplante Blitzturnier zugeschickt. Nach Informationen der Zeitung wollen sich sowohl Deutschland als auch Portugal und Russland um das Turnier bewerben, DFB-Präsident Fritz Keller soll einer der größten Befürworter sein.

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Das Turnier soll zwischen 8. und 29. August stattfinden und etwa zehn Tage dauern, dabei sollen alle Viertel-, Halbfinals sowie das Finale gespielt werden.

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Spiele in Frankfurt, Mainz und Hoffenheim?

Der deutsche Bewerber soll dabei Frankfurt sein, das allerdings einige Auflagen erfüllen müsste. So sollen die Spiele in bis zu vier Stadien stattfinden, die im Umkreis von 100 Kilometern liegen. Möglich wären also die Bundesliga-Standorte Mainz und Hoffenheim/Sinsheim, dazu eventuell Darmstadt und Wiesbaden.

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Allerdings soll nur ein Gesundheitsamt für das gesamte Turnier zuständig sein. Da Frankfurt, Mainz und Hoffenheim allerdings in drei verschiedenen Bundesländern liegen, wäre dies ausschließlich möglich, wenn alle Spiele in Frankfurt stattfinden.

Die Stadt Frankfurt hat ihr Interesse an der Austragung bestätigt. "Frankfurt ist immer in der Lage, zu helfen. Natürlich haben wir Interesse, auch wenn es anders ausgetragen wird als gewohnt", zitierte die Deutsche Presse-Agentur Markus Frank (CDU), Sportdezernent der Mainmetropole.

RB Leipzig bereits im Viertelfinale

Außerdem soll die UEFA große Steuererleichterungen fordern, damit am Ende die Gewinne höher ausfallen. Um den Wettbewerb zu retten, soll die UEFA laut Bild aber zu Eingeständnissen bereit sein.

Laut der Nachrichtenagentur AP fällt die Entscheidung über die Austragung bei der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 17. Juni.

Im Viertelfinale stehen bereits Paris Saint-Germain, RB Leipzig, Atlético Madrid und Atalanta Bergamo. Der FC Bayern muss noch das Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea absolvieren (Hinspiel: 3:0).