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München und London - 16 Jahre nach dem dramatischen Viertelfinal-Aus des FC Arsenal in der Champions League gegen Chelsea liefert Jens Lehmann eine Erklärung für seinen mitentscheidenden Fehler.

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Jens Lehmann und der FC Arsenal wurden in der Saison 2003/04 ungeschlagen englischer Meister. Doch in der Champions League konnten die "Gunners" den Traum vom Titel nicht wahrmachen.

Nach Einschätzung des ehemaligen deutschen Nationaltorwarts lag dies auch am Spielgerät.

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Die UEFA wechselte den Spielball nach der Gruppenphase aus und ließ ab dem Achtelfinale mit den neuen Nike Total 90 Aerow spielen. Mit dem hatte Lehmann so große Probleme, dass ihm im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea ein entscheidender Fauxpas unterlief.

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"Ich erinnere mich, dass ich gegen Chelsea einen Fehler gemacht habe, weil wir mit dem brandneuen Ball von Nike gespielt haben. Er kam so komisch geflogen, ich konnte ihn nicht fangen", sagt er bei beIn Sports.

Lehmann sieht 2006 Rot

Der Schuss kam von Claude Makelele, Lehmann ließ ihn prallen, Frank Lampard staubte zum 1:1 ab und egalisierte damit das Hinspiel-Resultat. Kurz vor Schluss erzielte Wayne Bridge das Siegtor für die Blues.

Auch dafür hatte der WM-Dritte von 2006 eine Erklärung parat: "Weil wir so müde waren, konnten wir das Remis nicht mehr halten und verloren das Spiel noch."

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Die "Gunners" hätten damals am Saisonende alle zwei, drei Tage gegen die besten Teams spielen müssen. Das könne keine Mannschaft verkraften, behauptet Lehmann: "Wir waren deshalb gegen Chelsea im Nachteil."

Zwei Jahre später zog Arsenal sogar ins Finale der Königsklasse ein. Auch an der dortigen Niederlage gegen den FC Barcelona war Lehmann nicht schuldlos.

Schon in der Anfangsphase sah er wegen einer Notbremse an Samuel Eto'o die Rote Karte. Die dezimierten Londoner gingen zwar noch vor der Pause in Führung, kassierten in der Schlussphase aber noch zwei Gegentreffer zum 1:2-Endstand.